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Scanner-Panel

mit Scannern betriebenes Handelspa­nel, das voraussetzt, dass jeder Artikel eine eindeutig identifizierbare Kennzeichnung trägt (Ursprungsland, Herstellername, Packungsgröße, Duftnote etc.), was durch die europäische Artikelnumerierung (EAN- Code) bei inzwischen mehr als 95 % aller Ar­tikel im deutschen Lebensmitteleinzelhandel der Fall ist. Mit der Installation von Scanner- Kassen, die in der Lage sind, den EAN-Code zu erfassen, kann die sehr aufwendige manu­elle Erfassung der Bestände und Einkäufe durch den Außendienst entfallen. Dennoch werden in regelmäßigen Erhebungen auf Wunsch des jeweiligen Auftraggebers in be­stimmten Warengruppen Sondererfassun­gen (Promotion, Sonderplazierung etc.) auch Panel der Institute durchgeführt. Bedingt durch technische Weiterentwicklungen und durch den Verfall der Hardware-Preise wird der Einsatz von Scanner-Kassen auf Dauer für Handelsbetriebe wirtschaftlich sinnvoll. Dadurch kann in naher Zukunft an den Auf­bau von repräsentativen Scanner-Einzelhan- delspanels gedacht werden, die sich im In­land z.T. bereits als „Insellösung“ für bestimmte Ortschaften im praktischen Ein­satz befinden (Behavior Scan). Zur Kon­kurrenz dieser Panelvariante könnte aller­dings das Home-Scanner-Panel werden. Die Hauptvorteile des Scanner-Panels ge­genüber dem herkömmlichen Handelspa­nel sind : Wegfall der personal- und daher kostenin­tensiven Bestandserhebungen in den Stichprobengeschäften höhere Genauigkeit der Daten durch di­rekte Erfassung am Point of Sale (z. B. Er­fassung des tatsächlich bezahlten Abver­kaufspreises, nicht des zweimonatlichen Durchschnittspreises) schnellere Verfügbarkeit der Daten und somit größere Aktualität (z.B. Eingriffs­möglichkeiten in lfd. Aktionen) beliebige Detaillierung bis auf Tageswerte Möglichkeit der Erfassung kausaler Zu­sammenhänge zwischen Marketingmaß­nahmen (Preiserhebungen, Verkaufsför­derungsaktionen etc.) und Abverkäufen durch den täglichen oder wöchentlichen Abruf der Daten mittels Datenfernüber­tragung oder durch Datenträgeraustausch von Magnetbändern erhält man längere Zeitreihen und damit optimale Grundla­gen für statistisch hochwertige quantitati­ve Analysen.           /

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