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Balance-Theorie

Die Balance-Theorie beruht auf dem Konzept des strukturalen Gleichgewichts von Fritz Heider. Es beschreibt die interpersonalen Beziehungen als ein strukturiertes Feld, in dem die psychologischen Kräfte auf einen optimalen Gleichgewichtszustand hinstreben. Danach verlaufen die Beziehungen zwischen verschiedenen Einstellungen von Personen und die Bildung von Gruppen in Richtung auf einen Gleichgewichtszustand. Das Grundmodell geht von einem Dreiecksverhältnis zwischen Person, Partner und Objekt, zu dem die Personen eine bestimmte Einstellung haben, bezüglich der Gruppenbildung in Richtung auf einen Gleichgewichtszustand aus. Das Konzept des Gleichgewichtszustandes beschreibt eine Situation, in welcher die Personen und die zwischen ihnen bestehenden affektiven Beziehungen ohne Spannung nebeneinander existieren können. Im Gleichgewichtszustand werden dabei sowohl kognitive als auch affektive Strukturen einbezogen.

Theorie in bezug auf Einstellungsänderungen, nach der Individuen versuchen, Ungleichgewichte zwischen verschiedenen Einstellungen (Einstellungskomponenten) zu vermeiden und somit ein Gleichgewicht und eine Konsistenz (in den Komponenten) ihrer Einstellungen zu erreichen. Gemäß dieser Theorie erfährt ein Individuum seine Umwelt in Form von Dreiecksbeziehungen, in denen Personen, Ideen und Objekte die Eckpunkte darstellen.

Die von Fritz Heider 1958 in die sozialpsychologische Einstellungsforschung eingeführte Theorie, nach der interpersonelle Be­ziehungen ein strukturiertes Feld darstellen,
dessen Kräfte stets auf die Erreichung eines Gleichgewichtszustands zielen. Sie kann als eine Vorläufertheorie der Kongruenztheorie von Charles E. Osgood und Percy H. Tannenbaum angesehen werden.
Heiders Balancetheorie geht aus von einem Drei-Personen-Modell und unterstellt, die drei Partner A, B und C in ihren  Einstellungen hätten eine Tendenz zur Symmetrie, zur Balan­ce, so dass im Falle einer positiven Besetzung der Beziehung zwischen A und B (Freundschaft) und einer negativen Besetzung zwischen B und C (Abneigung) die Kenntnis dieser Beziehungs­struktur auf eine negative Besetzung der Bezie­hung zwischen A und C hinauslaufen muss.
Konsistenztheorien

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