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Datenfernverarbeitung

Speichern, maschinenlesbaren Datenträgern oder manuell über Bildschirm, Lochkarten oder Lochstreifen. Da die Daten von einem Programm in einer bestimmten Form verlangt werden, sind vor der eigentlichen Verarbeitung meist umfangreiche Prüfungen notwendig, besonders bei manueller Eingabe (Plausibilitätsprüfung). Sie kann im Dialogbetrieb unterstützt werden durch Bild schirmmasken, in denen nur be stimmte vordefinierte Stellen über schrieben werden können und ande re, geschützte Stellen Informationen für die richtige Dateneingabe enthal ten.

Bei der Datenfernverarbeitung werden Informationen von einer Datenerfassungsstelle zu einer entfernt liegenden Datenverarbeitungsanlage gebracht, um sie dort zu verarbeiten. Der Datenaustausch zwischen Erfassungsort und Verarbeitungsort, Datenfernübertragung genannt, wird unter Verwendung öffentlicher Leitungen durchgeführt. Die Deutsche Bundespost bietet im Rahmen ihrer DatexDienste einen leitungsvermittelten (DatexL) und einen paketvermittelten (DatexP) Datenübertragungsdienst an. Der Teilnehmer erhält eine digitale Leitung zu einer Datenvermittlungsstelle der DBP. Bei DatexL wird eine Wählverbindung zwischen Netzteilnehmern aufgebaut. Hier sind Übertragungsgeschwindigkeiten von 200 bis 9600 Baud möglich. Die Kosten sind abhängig von der Übertragungsgeschwindigkeit, der Entfernung, der Verbindungsdauer und der Tageszeit. Im Gegensatz dazu wird bei DatexP eine logische Verbindung aufgebaut, d. h. die Informationen werden, zu »Paketen« gebündelt, mit einem Adreßheader versehen, in das Netz eingespeist. Die Pakete werden, von sogenannten Knotenrechnern gesteuert, auf vorher nicht bestimmtem „Weg durch das Netz zum Empfänger geschleust. Damit wird eine gleichmäßige Netzauslastung erreicht. Die Übertragungsgeschwindigkeit kann bis zu 48 000 Baud betragen. Die Kosten von DatexP sind nicht abhängig von der Entfernung und Verbindungsdauer, dafür aber vom Datenvolumen. Diese Gebührenregelung bringt für viele Anwender Ersparnisse, vor allem bei großen Entfernungen oder bei geringer Auslastung der Übertragungsleitungen. Die Datenfernverarbeitung kann im Dialog oder Stapelbetrieb erfolgen. Beispiele für Dialogbetrieb sind Direktbuchungssysteme für Reisegesellschaften, Auskunftssysteme oder Teilnehmerrechensysteme. Die Zusammenarbeit mit externen Rechenzentren wird meist im Stapelbetrieb (RJE= remote job entry) abgewickelt.

(Teleprocessing): Die Verarbeitung von Daten, die an einem vom Ver­arbeitungszentrum geographisch entfernten Ort erfaßt und im Wege der Datenfernübertra-
gung an ein Rechenzentrum weitergegeben wur­den, in dem sie dann endgültig verarbeitet wer­den.

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