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Datensatz

(engl.: Record). In der Datenorganisation eine Zusammenfassung von Datenelementen, die zu einem Objekt gehören und in einer Datei abgelegt sind. Ein Adressdatensatz könnte z.B. aus den Elementen Anrede, Name, Vorname, Straße, Hausnummer, Postleitzahl und Ort bestehen.

In der Wirtschaftssoziologie: nach Erhebungseinheiten und Untersuchungsmerkmalen geordnete Menge von Daten (z.B. in Form einer Datenmatrix) für ein umrissenes Untersuchungsfeld. Ein Datensatz ist gekennzeichnet durch die Menge der untersuchten Fälle, die benutzten Erhebungsinstrumente und den Erhebungszeitpunkt.

Satz

Organisationseinheiten der Strukturierung von Daten. Datensätze werden aus Einzeldaten (Feldern) und / oder Gruppen von Daten (Segmenten) gebildet, die in einem Zusammenhang stehen und als Einheit angesehen werden. Der Zusammenhang ergibt sich aus Zuordnungsregeln. Bei betriebswirtschaftlichen Anwendungen finden überwiegend Datensätze mit Zuordnungsregeln in Form von fester Formatvorgabe Verwendung, d. h. es werden Satzarten mit identischem Aufbau festgelegt (z. B. Personalsatz, Materialsatz, Auftragssatz etc.). Die einzelnen Daten können bei diesen formatierten Datensätzen dann aus ihrer Position innerhalb eines Satzes eindeutig interpretiert werden. Fehlt eine feste Formatierung innerhalb des Satzes, weil die Daten nach anderen Regeln zugeordnet werden, z. B. nach der Grammatik der menschlichen Sprache, dann sprechen wir von unformatierten Datensätzen (z. B. Texte in Auskunfts oder Dokumentationssystemen). Die Menge der Datensätze gleicher Art, die als eine Einheit betrachtet werden, bilden eine Datei. Im Rahmen der Datenverwaltung mit EDV kann weiterhin zwischen einer physischen und einer logischen Ebene des Zusammenhangs unterschieden werden. Die physische Ebe ne betrifft die tatsächlich realisierten Datenstrukturen (Datenstrukturierung) auf Datenträgern, die logi sche Ebene umfaßt die verarbeitungsbezogene Verwendung der Daten, die weitgehend unabhängig von der phy sischen Aufzeichnung erfolgen kann. In konventionell organisierten Datei en sind die physischen Sätze i. d. R. identisch mit den logischen Sätzen, da sie für fest definierte Verarbei tungszwecke aufgebaut werden. Da gegen ist bei einer Zentralisierung der Datenbestandsführung, bei Vermei dung von Mehrfachspeicherung, eine Ausrichtung der physischen Sätze nach verschiedenen Verarbeitungs zwecken nicht mehr möglich. Aus den physisch gespeicherten Daten sind daher durch die Datenverwal tung bedarfsweise verarbeitungsbezogene logische Datensätze zu bil den.

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