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externe Kosten

Externe Kosten (soziale Kosten, volkswirtschaftliche Kosten) sind solche Kosten, die nicht von den sie verursachenden Wirtschaftssubjekten getragen, sondern der Gesellschaft oder Dritten aufgebürdet werden.

Problem:
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen müssen so gestaltet werden, daß möglichst wenig externe Kosten entstehen. Die bisherigen externe Kosten müssen vom Verursacher getragen werden (Internalisierung externer Kosten), damit es für ihn reizvoll wird, sie zu vermeiden (Verursacherprinzip).

Beispiel:
Einwegflaschen mögen sich betriebswirtschaftlich rechnen, volkswirtschaftlich fallen zusätzliche Kosten für Müllbeseitigung an.

Für eine einzelne Unternehmung mag es vorteilhaft sein, Abwässer nicht oder schlecht geklärt in den Fluß zu entlassen, gesamtwirtschaftlich fallen dadurch Zusatzkosten für die Trinkwasseraufbereitung an sowie für Bau und Unterhaltung von Schwimmbädern, wenn man in den Flüssen und Seen nicht mehr schwimmen darf.

Gegensatz:
externer Nutzen (der Imker erntet den Honig, stellt aber die weitaus größere Bestäubungsleistung seiner Bienen der Allgemeinheit kostenlos zur Verfügung).

sind Kosten, die im Rahmen der Ökologie diskutiert werden. Es sind gesellschaftliche Kosten, die nicht von den verursachenden Betrieben getragen werden, sondern der Gesellschaft aufgebürdet werden. Beispiele: Umweltbelastung durch Einwegflaschen, nichtgeklärte Abwässer, nicht gereinigte Abgase. Diese Tatbestände verursachen für die Gesellschaft Kosten, die in keine betriebliche Kalkulation Eingang finden. Durch wirtschaftliche und gesetzliche Rahmenbedingungen muß der Gesetzgeber danach streben, daß externe Kosten möglichst nicht entstehen.

In der Umweltwirtschaft:

Externe Effekte

(soziale Kosten, volkswirtschaftliche Kosten, social costs) Kosten, die nicht von den verursachenden Wirtschaftsakteuren getragen, sondern Dritten aufgebürdet werden. Entstehen bei Produktion von Gütern Lärm, Verschlechterung der Luft etc., dann gehen diese Belastungen nicht in die Kostenrechnung der Betriebe ein, sondern werden der Allgemeinheit in Form einer verminderten Umweltqualität auferlegt. Sind die gesamten (sozialen) Kosten aber höher als die betrieblichen (privaten), so wird als Folge dieser Diskrepanz die Produktion solcher Güter über das gesamtwirtschaftlich erwünschte Mass ausgedehnt. Durch geeignete Massnahmen (externe Effekte) ist es jedoch möglich, diese externen Kosten zu in- ternalisieren.             

soziale Kosten, volkswirtschaftliche Kosten, social costs) Kosten, die nicht von den verur­sachenden Wirtscbaftsakteuren getragen, sondern Dritten aufgebürdet werden. Ent­stehen bei Produktion von Gütern Lärm, Verschlechterung der Luft etc., dann gehen diese Belastungen nicht in die Kostenrech­nung der Betriebe ein, sondern werden der Allgemeinheit in Form einer verminderten Umweltqualität auferlegt. Sind die gesamten (sozialen) Kosten aber höher als die betrieb­lichen (privaten), so wird als Folge dieser Diskrepanz die Produktion solcher Güter über das gesamtwirtschaftlich erwünschte Maß ausgedehnt. Durch geeignete Maßnah­men (externe Effekte) ist es jedoch mög­lich, diese externen Kosten zu internalisieren.  

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