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Hauptbuch

Hauptbuch heißt eines der im Rahmen der Buchführung geführten Bücher. Es enthält entsprechend dem Kontenplan des Unternehmens sämtliche Konten der Geschäftsbuchführung, in die die Geschäftsvorfälle sachlich und systematisch gebucht werden. Der Abschluss der Hauptbuchkonten führt zur Schlussbilanz sowie zur Gewinn- und Verlustrechnung eines Geschäftsjahres.

Buch in der Bankbuchhaltung (Hauptbuchhaltung). Dient zur zusammenfassenden Verbuchung aller Geschäftsvorgänge in der Bank, wobei die Gliederung nach den Kriterien (weitgehend) erfolgt, die auch für die Bilanzierung massgebend sind. Werden für Hauptbuch-und Kundenkonten unterschiedliche Buchungsverfahren verwendet, bedarf die Überleitung der Buchungen vom Grundbuch in das Hauptbuch besonderer buchungstechnischer Vorkehrungen, die meist mittels des Sammeljournals erfolgen. Letzteres erfasst täglich die Beträge für das Grundbuch (Primanoten), die in Abständen, z.B. 14-tägig oder monatlich, auf das Hauptbuch übernommen werden. Die Führung der Bücher erfolgt elektronisch.

Buchführungsorganisation, Übertragungsbuchführung

Hier werden Geschäftsvorfälle sachlich geordnet erfasst und auf die einzelnen Konten verbucht (z.B. Löhne auf das Lohnkonto, Wareneinkäufe auf das Warenkonto). Aus dem Hauptbuch müssen der Geschäftsvorfall, der zugrunde liegende Vorgang, das Datum des Geschäftsvorfalls, das Datum der Buchung, der Beleg (Belegnummer), der Buchungsbetrag und der Verweis auf die Grundbuchseite hervorgehen (Grundbuch).

(in der  Buchführung; auch Sachbuch genannt) stellt sämtliche Geschäftsvorfälle nach sachlichen Gesichtspunkten geordnet in Kontoform dar. Für jede unterschiedliche Art von Vermögenswerten und Schulden werden eigene Konten eingerichtet. Um bei Änderungen des Eigenkapitals (= erfolgswirksa­me Vorgänge) Erkenntnisse über die Erfolgsquellen zu gewinnen, werden als Unterkonten des Eigen­kapitalkontos Aufwands- und Ertragkonten geführt, in denen unterschiedliche Aufwands- und Ertrags­arten getrennt gebucht werden.

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