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Komplementärgüter

Komplementärgüter sind Güter, die sich bei der Verwendung zwangsläufig bedingen, so dass sich beide im Absatz ergänzen und gegenseitig fördern (z.B. Pfeife und Tabak, Videogerät und Kassette). Die preispolitischen Wirkungen zwischen zwei Komplementärgütern sind einander gleichgerichtet. Das bedeutet, dass die Kreuzpreiselastizität negativ ist. Steigt (sinkt) der Preis eines Komplementärgutes, so wird nicht nur die Absatzmenge dieses einen Gutes geringer (größer), sondern auch die Absatzmenge des anderen Gutes sinkt (steigt). Dies wird auch als Partizipationseffekt bezeichnet.

Komplementärgüter sind solche Güter, die bei Produktion oder Verbrauch sinnvollerweise zusammen eingesetzt werden (komplementär = ergänzend); die Verwendung des einen Gutes (Briefpapier) bedingt die Verwendung des anderen (Briefumschläge). Steigt der Absatz des einen Gutes (Schuhe), so steigt auch der Absatz des anderen (Schuhputzmittel).

Güter, die den Bedingungen der Komplementarität genügen und deshalb oft zusammen angeboten werden (Sortimentsverbund). Ihre  Kreuzpreiselastizität ist negativ. Wechselseitig ersetzbare Güter heissen Substitutionsgüter.

Produkte, die einander aus der Notwendigkeit heraus ergänzen. Auf der Grundlage dieser Charakterisierung ist die gegenseitige Kreuzpreiselastizität kleiner Null. Vollständige Komplementarität liegt z.B. zwischen einem rechten und einem linken Schuh vor. Eine eingeschränkte Form der Komplementarität besteht z.B. zwischen einem Automobil und Benzin, Autogas oder Diesel.

Gegensatz sind sog. Substitutionsgüter, diese können sich wechselseitig ersetzen.

Siehe auch Güter, Indifferente Güter, Substitutive Güter.



(Komplementärartikel): Produkte, die einander in einer Weise ergänzen, dass der Nutzen des einen ohne das andere entweder überhaupt nicht vorhanden ist oder aber durch das Vorhandensein des anderen Pro­dukts wesentlich erhöht wird. Zwischen einzel­nen Komplementärgütern bestehen unterschied­liche Grade der Komplementarität und unter­schiedliche Komplementaritätsrelationen.
vgl. Substitutionsgüter

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