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Quersubventionierung

 
   
Die Bezuschussung von Geschäfts- oder Sortimentsbereichen durch andere. Die Kaufbereitschaft wird maßgeblich auch davon bestimmt, dass bei der Preisfestsetzung
von Produkten bestimmte Schwellenwerte nicht überschritten werden. Hersteller setzen Kaufanreize, indem sie die Preise bis unter die Eigenkosten drücken. Bei diesem Vorgehen werden verschiedene Ziele verfolgt:
- Konkurrenten sollen durch zeitbegrenzte Dumpingaktionen aus dem Feld geschlagen werden. Hier erfolgt die Subvention aus der so genannten Kriegskasse
- Konsumenten werden über ein Billigangebot zu Vertragsabschlüssen animiert, wie etwa im Mobilfunk-markt. In diesem Fall werden die Handypreise über die Nutzungsgebühren subventioniert.
- Kaufentscheidungen werden durch subventionierte Kredite beeinflusst. Hier werden die Kosten durch den Mehrertrag erwirtschaftet.
- Kunden werden über ein subventioniertes Produkt in einen wettbewerbsfreien Markt geführt. Hier erfolgt die Quersubventionierung über das spezielle Verbrauchsmaterial. Beispiele hierfür sind Sofortbildkameras oder Tintenstrahldrucker, bei denen der Preis des Verbrauchsproduktes bis zu einem Viertel des Gerätepreises betragen kann.
 

 

 

 

 
   

 

 
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Weitere Begriffe : Bodenreinertragslehre | debt management | Bestellmenge, optimale
 
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