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Artikelnumerierungssystem

Ein numerisches Klassifizierungssystem zur Identifizierung von Ar­tikeln.
EAN-System, UPC-System


Artikelnumerierungssysteme auch als Artikelcodierungssysteme bezeich­net, sind numerische Ordnungssysteme zur Identifikation und/oder Klassifikation von Artikeln. Sie sind eine Grundvorausset­zung für die artikelspezifische Datenerfas­sung in Warenwirtschaftssystemen. Artikelnumerierungssysteme können von Unternehmen individuell oder überbetrieb­lich erstellt werden. Beispiele für einheitliche (überbetriebliche) Systeme sind das EAN- System und das UPC-System. Das EAN-System (Internationale Artikelnu­merierung; früher: Europäische Artikelnu­merierung) wurde 1977 als gesamteuro­päisches Identifikationssystem entwickelt. Es löste das 1969 in der Bundesrepublik Deutschland geschaffene ban-System (bun­deseinheitliche Artikelnumerierung) ab, das die Artikel identifizierte und klassifizierte, d.h. Artikel bestimmten Artikelgruppen, Warengruppen und Warenbereichen zu­ordnete. Die europäische Artikelnummer umfaßt 13 Stellen, die, wie in Abb. 1 gezeigt, aufgeteilt sind. Die EAN-Nummern werden meist in Form eines maschinenlesbaren Strichcodes (Abb. 2) auf den einzelnen Arti­keln durch die Hersteller angebracht (Source Marking). Nicht herstellerausgezeichnete Artikel können durch die Handelsbetriebe nach dem EAN-System ausgezeichnet wer­den (Instore-Auszeichnung). Die EAN- Nummern lassen sich auch in OCR-Schriften (Optical Character Recognition) darstellen, die dann mit speziellen Lesegeräten erfaßt werden können. Neben der Normalversion der EAN-Nummern (13-stellig) gibt es die sog. Kurznummer, die aus 8 Stellen besteht. Diese Nummern sind zur Auszeichnung kleinvolumiger Artikel bestimmt. Sie dienen zugleich der nandelsinternen Auszeichnung. Das amerikanisch/kanadische UPC-System (Universal Product Code) wird ebenfalls in zwei Versionen angeboten, in einer Normal­version (Version A) mit 12 Stellen und einer Kurzversion mit 7 Stellen.                                                 

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