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Klassifikation

bezeichnet die Zuordnung einzelner Objekte zu bestimmten, vorgegebenen Klassen. Dieses Verfahren wird vor allem im Rahmen der Kreditwürdigkeitsuntersuchung bei der Vergabe von Krediten verwen­det. Werden nicht vorgegebene Klassen, d.h. Ausprägungen eines nominalen Merkmals, vorhergesagt sondern numerische Werte, d.h. Ausprägungen eines metrischen Merkmals, so spricht man im Kontext des  Business Intelligence auch von   Prognose.

Zuordnung von Elementen mit unbekannter Gruppenzugehörigkeit zu a priori definier­ten Gruppen (Clusteranalyse, Pro­dukttypologie), speziell in der multiplen Diskriminanzanalyse. Ziel der Klassifizie­rung ist dort die Zuordnung neuer Elemente derart, dass die Wahrscheinlichkeit der Miß­klassifikation minimiert wird. Zur Klassifi­zierung bietet die Diskriminanzanalyse drei Zuordnungskonzepte: Nach dem Distanzkonzept wird ein neu einzuordnendes Element i derjenigen Grup­pe g zugeordnet, bei der die Distanz zwi­schen dem Element i und dem Zentroid der Gruppe minimal ist. Als Distanzmaß im Diskriminanzraum mit K Diskriminanzfunktionen dient die quadrierte euklidische Distanz. Im J-dimensionalen Raum der Merkmalsvariablen findet das Quadrat von Mahalanobis Distanz Anwendung. 1) Das Wahrscbeinlichkeitskonzeptbemhal- tet die Anwendung des Bayes-Theorems zur Berechnung von Klassifizierungswahr- schcinlichkeiten. Mit den Informationen über die A-priori-Wahrscheinlichkeit und den bedingten Wahrscheinlichkeiten erlaubt das Bayes-Theorem die Berechnung der A- posteriori-Wahrscheinhchkeiten, d.h. die Wahrscheinlichkeit, mit der ein Element i mit einem bestimmten Diskriminanzwert y; zu einer bestimmten Gruppe g gehört. Ein neu einzuordnendes Element i wird dannder- jenigen Gruppe g zugeordnet, für die die A- posteriori-Wahrscheinlichkeit maximal ist. 2) Das Konzept der Klassifizierungsfunktio­nen basiert auf den Merkmals werten über die Diskriminanzfunktion. Für jede Gruppe g werden Klassifizierungsfunktionen be­stimmt, das Einsetzen der Merkmalswerte in die Klassifizierungsfunktionen liefert Funk­tionswerte, aufgrund derer ein Element i der Gruppe g zugeordnet wird, für die der Funk­tionswert maximal ist.   

Literatur:  Cacoullos, T. (Hrsg.), Discriminant Analysis and Applications, New York 1980.

oder Klassifizierung von Schiffen. Einstufung von Schiffen in bestimmte Gruppen: nach Größe, Bauart, Tragfähigkeit, Zustand; regelmäßige Überprüfung der Fahr-und Ladetüchtigkeit von Schiffen für einen bestimmten Seeweg (z. B. für den Nordatlantikverkehr — Eisklasse). Wichtig für die Beurteilung des Risikos bei der Versicherung der Schiffe und ihrer Ladung. Die K. wird von bestimmten anerkannten Gesellschaften durchgeführt, z. B. in Deutschland vom Germanischen Lloyd. Die weltweit bekannteste K.-Gesellschaft ist in London ansässig: Lloyd\'s Register of Shipping.

(Klassifizierung): Eine Opera­tion, durch die Elemente einer Gesamtheit von Objekten mit Hilfe eines als Klassifikationskriteri­um dienenden Merkmals aufgrund von Äquiva­lenz- oder Ähnlichkeitsbeziehungen in Gruppen so aufgeteilt werden, dass jedes einzelne Element jeweils nur einer einzigen Gruppe angehört.

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