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Relationales Datenmodell

Das Relationale Datenmodell hat seinen Namen von mathematischen Begriff der Relation und geht auf einen Vorschlag von Edward F. Codd zurück. Es ist unter allen Datenmodellen dasjenige Modell, das einerseits auf den festesten formalen Grundlagen beruht und das andererseits für den Benutzer am leichtesten zu verstehen und damit zu nutzen ist. Jede Art von Daten ist im Relationalen Datenmodell in Form von Tabellen organisiert, d.h. dass sowohl Objekte, Vorgänge und Individuen (also alle Entities im Sinne des   Entity-Relationship-Modells) als auch Beziehungen zwischen diesen (also Relationships im Sinne des  Entity-Relationship-Modells) mit Hilfe von Tabellen dargestellt werden. Das Relationale Datenmodell ist ein werteorientiertes Mo­dell, was bedeutet, dass jede Art von inhaltlichen Zusammenhängen zwischen Objekten gleicher oder verschiedener Art ausschliesslich durch Gleichheit bzw. Ungleichheit von Werten zu geeigneten At­tributen in den Zeilen einer oder mehrerer Tabellen zum Ausdruck gebracht werden kann. Das zweite wesentliche Element des Relationalen Datenmodells neben der Tabelle ist der Begriff der Integritätsbedingung. Zwar gibt es Integritätsbedingungen auch in anderen  Datenmodellen, jedoch in keinem anderen  Datenmodell ist die Möglichkeit zur Formulierung von Integritätsbedingungen in derart allgemeiner und systematischer Form in das Modell integriert worden; dadurch wird es möglich, Gesetzmässigkeiten, die im jeweiligen Anwendungszusammenhang gelten, in natürlicher Weise in die Spezifikation der Daten zu übertragen und so die Überwachung dieser Gesetzmässigkeiten auf das Datenbankverwaltungssystem zu übertragen. Siehe auch   Datenbanksysteme (mit Literaturangaben).

Literatur: Codd, E.F.: A Relational Model for Large Shared Data Banks, Communications of the ACM, vol. 13, no. 6 (1970), pp. 377 - 387.

siehe   Relationales Datenmodell.

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