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Überfischung

wird von der Fischereiökonomik untersucht. Bei einer gegebenen Regenerations- funktion der Fischpopulation und gegebenen. Konsumentenpräferenzen lassen sich ein gesamtwirtschaftlich optimaler Fischbestand und eine zugehörige dauerhafte Fischfang-höhe bestimmen (Punkt A). Bei der Bestandsgrösse XA und der dauerhaften Fangmenge qA hat der Fischbestand dieselbe "Verzinsung" durch nachwachsende Biomasse wie jedes andere Kapitalgut in der Volkswirtschaft. Unter den Bedingungen des freien Zugangs wird unter Konkurrenzverhältnissen mehr gefischt, so dass zwei Effekte eintreten können: ·   Die Kosten pro Einheit gefangenem Fisch steigen derart an, dass eine Mindestpopulation überlebt. Dennoch ist die dann noch gefangene Fischmenge (qB) kleiner als die dauerhaft optimale (qA). ·   Insbesondere bei Fischbeständen, die in grossen Schwärmen zusammenleben, kann rasch eine für das Überleben der Spezies notwendige Populationsmindestgrösse unterschritten werden, ohne dass dies der Fischerei rechtzeitig durch die steigenden Fangkosten pro Fischeinheit signalisiert wird, beispielsweise weil die Schwarmgrössen plötzlich für ein dauerhaftes Überleben gegenüber Raubfischen, die den Schwarm immer ein wenig dezimieren, zu klein werden. Falls die Grenzkosten unabhängig von der Bestandsgrösse immer gemäss der Kurve Überfischung "Grenzkosten XA" liegen, wird solange go gefischt, bis die Fischpopulation ausgerottet ist. Um das langfristige Gesamtinteresse der Fischerei zu sichern, werden Massnahmen der Fischereiregulierung notwendig.    

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