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Balkendiagramm

(Gantt-Diagramm) gibt als Instrument der Reihenfolgeplanung graphisch wieder, in welchem zeitlichen Ablauf einer oder mehrere Aufträge von verschiedenen Arbeitsträgern bearbeitet werden. Ihre Abszisse bildet die Zeitdimension ab. Wenn man nur den zeitlichen Fortschritt an einem Auftrag darstellt, handelt es sich um einen Auftragsfortschrittsplan. Auf ihm ist vor allem erkennbar, inwieweit die aufeinanderfolgenden Arbeitsgänge zeitlich verschachtelt werden können. Der Durchlauf mehrerer Aufträge lässt sich in einem auftrags- oder maschinenbezogenen Balkendiagramm wiedergeben. Bei auftragsbezogenen Balkendiagrammen werden auf der Ordinate die Aufträge abgetragen (vgl. Abb.). Dann sind die Maschinenfolge für jeden Auftrag und die Leerzeiten der Aufträge unmittelbar erkennbar. Dagegen sind bei maschinenbezogenen Balkendiagrammen die Arbeitsträger oder Maschinen auf der Ordinate abgetragen, wodurch man die Auftragsfolge je Maschine unmittelbar ablesen kann (vgl. Abb.)   Balkendiagramm Ein Balkendiagramm gibt jeweils nur eine Auftragsfolgealternative wieder. Mit diesem Instrument lassen sich die zeitlichen Wirkungen einer Ablaufalternative, insb. die Durchlauf- und Wartezeiten der Aufträge sowie die Belegungs- und Leerzeiten der Arbeitsträger bestimmen. Innerhalb der Fertigungssteuerung wird der geplante und zu kontrollierende Fertigungsablauf häufig auf grösseren Schautafeln in Form von Balkendiagrammen dargestellt.    

In der Statistik ein Mittel der graphischen Darstellung, bei der Häufig­keiten oder Größenordnungen durch die Länge von Stäben oder Säulen dargestellt werden, die entweder senkrecht auf der Abszisse oder waa­gerecht übereinander geschichtet sind.
Ein eindeutiger Sprachgebrauch herrscht in der Literatur nicht, aber relativ häufig wird der Begriff Balkendiagramm für die Darstellung mit Hilfe waagerechter Stäbe, der Begriff Säulendia­gramm oder Stabdiagramm für die Darstellung mit Hilfe senkrechter Stäbe verwendet.

Als Balkendiagramme werden auch die Hilfs­mittel der Ablauf- und Terminplanung bezeichnet, in die vertikal die jeweils in Angriff zu nehmenden Teilaktivitäten und horizontal der Zeitablauf ab­getragen werden, so dass die Dauer der Tätigkei­ten im Koordinatenfeld durch einen Balken dar­gestellt wird.


Balkendiagramm


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