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Dotcoms

Bei den Dotcoms oder auch »dot.coms« handelt es sich um neue, junge Internetfirmen, die sich auf dem Neuen Markt einnisten. Der anfänglichen Euphorie und dem Überschwang, mit der auch die Börsen auf den Gründerboom reagierten, sind mittlerweile jedoch Ernüchterung und Katzenjammer gefolgt. Mittlerweile wird öffentlich weniger über neue Dotcoms als vielmehr über untergegangene berichtet. In der Zeitschrift FINANZtest (Heft 9, September 2000) heißt es dazu in einer Kolumne unter der Überschrift: »Wer den Schaden hat...«: »Nachdem monatelang jede neue Internetfirma an der Börse hochgejubelt wurde, sind die Analysten und Medien dazu übergegangen, den >Dotcoms< kräftig einzuheizen. Die Kurse an der Börse fahren Achterbahn und erste Unternehmen stürzen bereits ab. Der New Yorker Philip Kaplan demonstriert im Internet unter der Adresse www.fuckedcompany.com, dass den Gerüchten und Spekulationen um das Überleben neuer Firmen auch humoristische Seiten abzugewinnen sind. Besucher der Website können auf das Überleben oder den Absturz von Dotcoms Wetten abschließen.

Mehr als 20 000 Spieler sind inzwischen dabei. Sie geben Tipps ab, wann welches Unternehmen wegen Kunden- oder Kapitalmangel schon bald in Schwierigkeiten geraten wird.

Seriösere Internetanbieter beschränken sich stattdessen auf die Nennung der Firmen, die sich bereits wieder verabschiedet haben, so das US-Magazin Upside Today (www.upsidetoday.com) mit dem >Dotcom GraveyardFriedhof der Dotcoms< alle Firmen, die im Netz groß geworden sind, in Frieden ruhen.«

Gründe für den Niedergang von Dotcoms (Markenzeichen: unausgepackte Umzugskartons) gibt es viele. Auch grandiose Ideen nutzen wenig, wenn grundlegende markt- und betriebswirtschaftliche Kenntnisse fehlen. Mitunter werden Investorengelder auch für Repräsentationszwecke verschleudert, anstatt sie in das Unternehmen zu stecken. Dotcoms haben häufig eine sehr hohe Cash Burn Rate.

Junge Firmen, die mit dem oder über das Internet Geschäfte machen. Viele streben schon nach kurzer Zeit an die Börse . In den USA notieren sie an der National Association of Securities Dealers for Automated Quotation (NASDAQ) , in Deutschland bis 2002 am 2003 aufgelösten Neuen Markt.

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