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Informatik

Die Informatik (englische Bezeichnung »Computer science«) hat sich in den 60er Jahren zu einer selbständigen wissenschaftlichen Disziplin entwickelt. Im Gegensatz zur Wirtschaftsinformatik, die sich überwiegend mit der kommerziellen Anwendung von EDVAnlagen beschäftigt, ist es Aufgabe der Informatik, Grundlagen der Elektronischen Datenverarbeitung zu erforschen. In diesem Zusammenhang wird auch oft von »Kerninformatik« gesprochen. Es wurden mehrere Versliche unternommen, die Informatik selbst in verschiedene Teildisziplinen zu unterteilen. Während sich die Theoretische Informatik mit den mathematischen Grundlagen der Datenverarbeitung beschäftigt, werden im Rahmen der Praktischen Informatik die von der Theoretischen Informatik erzielten Ergebnisse in praktische Anwendungen (z. B. neue Betriebssysteme) umgesetzt. . Im Gegensatz zur Physik bzw. Elektrotechnik befaßt man sich jedoch nicht mit der physikalischen Realisierung (Hardware) dieser Elemente, sondern nur mit ihrer logischen Funktion. Mathematische Grundlagen hierfür sind die (mathematische) Logik, die Automatentheorie und ein großer Teil der Algebra. Bei der Untersuchung der Anwendung von EDVAnlagen beschäftigt man sich mit dem Entwurf und dem Bau von Betriebssystemen, mit der Systemprogrammierung und mit der Frage des Entwurfs und der Anwendung von Programmiersprachen, deren Grundlagen die formalen Sprachen und die Automatentheorie bil den. Ein zentraler Begriff der Informatik ist der Begriff des Algorithmus. Darunter versteht man die detaillierte Angabe von Berechnungsvorschriften, die zur automatischen Durchführung einer komplexen Auf gäbe notwendig sind. Diese Berechnungsvorschriften werden mit Hilfe von »Programmen« formuliert (Programmiersprachen). Diese Pro gramme müssen vor ihrer Durchfüh rung in maschineninterne Codes um gewandelt (übersetzt) werden. In diesem Zusammenhang fallen Probleme Übersetzerbaus an, d. h. der Ent wurf von Programmen, die Programmtexte in Maschinencode übersetzen (Compiler). tage Querverbindungen der Inforatitexistieren zu den Bereichen Nachrichtentechnik, Codierungstheone, »Informationstheorie, Elektechnik, TeilenderMathematik und auck der Linguistik.

In der Wirtschaftssoziologie: Computer science, Wissenschaft von den Grundlagen der Informationsverarbeitung (insbesondere durch Computer).

seit Beginn der 60er Jahre als eigenständige Disziplin etablierte Wissenschaft von der automatischen Verarbeitung von Informationen. Ihre Aufgabe besteht darin, die Grundlagen der elektronischen Datenverarbeitung zu erforschen und allgemeine Methoden ihrer Anwendung in den verschiedensten Bereichen zu entwickeln. Dieser Zweig der Wissenschaft befasst sich daher mit Struktur und Eigenschaften von Rechenanlagen und deren Einsatz (Informationsbearbeitung). Die theoretische Informatik als Teilbereich der Kerninformatik beschäftigt sich überwiegend mit den mathematischen und technischen Grundlagen der Datenverarbeitung. Dazu gehören auch der Aufbau und die Arbeitsweise von logischen Schaltelementen, aus denen sich jede EDV-Anlage zusammensetzt. Im Gegensatz zur Physik und Elektrotechnik werden jedoch keine physikalischen Realisierungen vorgenommen, sondern man beschränkt sich auf die logischen Funktionen. Grundlagen dafür sind Logik, Automatentheorie und Algebra. Erkenntnisse der theoretischen Informatik werden in der praktischen Informatik in Anwendungen umgesetzt, z.B. bei der Entwicklung von Betriebssystemen und Programmiersprachen, ferner in der Automatentheorie. Die Kerninformatik ist eng mit den Bereichen Elektronik, Mathematik und Linguistik verknüpft. Anwendungsbezogene Disziplinen in diesem Bereich sind z.B. Rechtsinformatik, medizinische Informatik und Wirtschaftsinformatik (Betriebsinformatik). Eine eindeutige Definition des Begriffs Wirtschaftsinformatik gibt es nicht. Neben den Grundlagen der EDV werden hierunter Verfahren und Prinzipien des Einsatzes der EDV in betrieblichen Teilbereichen sowie Probleme ihrer Anwendung verstanden.              

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