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primäre Kosten

Primäre Kosten sind die Kosten der von ausserhalb des Unternehmens bezogenen Wirtschaftsgüter. Sie werden in der Kostenartenrechnung erfasst. Man bezeichnet die primären Kosten gelegentlich auch als ursprüngliche oder originäre Kosten. Das Gegenteil sind: sekundäre Kosten. Die Primären Kosten werden auch ursprüngliche Kosten oder einfache Kosten genannt. Ihnen liegen die Faktormengen der Waren zugrunde, die das Unternehmen von den Beschaffungsmärkten (von aussen) bezogen hat.

Beispiele sind die Lohnkosten oder Kosten für Büromaterial, Kosten der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Personalkosten, Fremdreparaturen.

Mit dem Wort primär ist die Kostenentstehungsart gemeint. Welche Tätigkeiten sind zu vollbringen in einer Kostenstelle; welche Menschen sind damit befaßt, dies zu tun, und welche Personalkostenarten entstehen infolge dessen unmittelbar oder primär in der Stelle. Dazu gesellt sich die Frage, welches Equipment ist für diese Menschen nötig - welche Werkzeuge, welche Maschinerie, welche Fläche? Dies sind die primären Sachkostenarten inklusive der Abschreibungen. Die weitere Frage heißt: Welche Dienste anderer Stellen benötigt man, um die Leistung/den Output zu erbringen? Sind Reparaturstunden nötig der eigenen Handwerker; kommen die Gebäudeleistungen von der eigenen Liegenschaftsabteilung als m2 beheizt, beleuchtet, bewacht, gereinigt? Sind das Jobs der eigenen Datenverarbeitungsversorgung, des Personalbereichs, der Kundenbuchhaltung ... Dann entstehen in den Stellen, die die Leistungen empfangen, so genannte sekundäre Kostenarten. Gemeint damit ist eine Art Zweit-Kostenart. Alle die internen Leistungen, in einem Kostensatz verpackt, haben auf der Senderstelle, beim Leistungsgeber, ihrerseits wieder eine Reihe von dann dort primären Kostenarten.

Stimmt man die Kosten des betrieblichen Rechnungswesens mit den Aufwandsarten der Buchhaltung ab, müssen die sekundären Kostenarten rausgenommen werden. Sie sind typisch eine Folge eines Controlling-Orientierungssystems über Kosten, soweit zwei Seiten gemeinschaftlich den Einfluß auf Kosten ausüben. Typisch gilt das für Reparaturkosten. Einfluß hat einmal der beanspruchende Bereich z.B. dadurch, daß man sorgfältig mit anvertrauten Gegenständen umgeht. Einfluß andererseits hat die Reparaturabteilung durch sachgerechte Ausführung sowie durch vorbeugende Instandhaltung und Planung von Großreparaturen.

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