Empfehlungen
A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   X   Y   Z  
  Home Top 10 Fachbereiche News Hilfe & FAQ
 

Produktionselastizität

Verhältnis von relativer Änderung des Outputs x (abhängige Variable) und der relativen, Änderung der Einsatzmenge eines Produktionsfaktors (Input) V (unabhängige Variable) bei Konstanz der übrigen Faktoreinsätze: Näherungsweise gibt die Produktionselastizität eines Faktors den Prozentsatz an, um den der Output zunimmt, wenn der betreffende Faktor um 1% bei Konstanz aller übrigen Faktoreinsätze erhöht wird. Bei ex, v 1 ist das Grenzprodukt des Faktors V grösser als sein Durchschnittsprodukt. Eine Erhöhung des Faktoreinsatzes V würde zu einer Erhöhung des Durchschnittsprodukts und damit zu einer Zunahme des Outputs führen. Der Output nimmt im Vergleich zum Faktoreinsatz überproportional zu. Bei 0 < cx, v < 1 liegt der umgekehrte Sachverhalt vor. Gegenüber dem Faktoreinsatz nimmt der Output unterproportional zu. Bei ex, v = 1 stimmen Grenzprodukt und Durchschnittsertrag überein. Der Durchschnittsertrag erreicht sein Maximum. Dies ist der technisch optimale Faktoreinsatz. Bei Ex, v = 0 ist das Grenzprodukt des Faktors V Null. Bei einer weiteren Erhöhung des Faktoreinsatzes V würde die Gesamtproduktion konstant bleiben. Dies entspricht einem technisch maximalen Faktoreinsatz. Produktionselastizität Somit käme es bei einer Erhöhung des Faktoreinsatzes V zu einer absoluten Abnahme des Outputs (vgl. Abb.).           Die Summe der partiellen Produktionselastizitäten ist gleich der - Skalenelastizität. Im Falle unvollkommen substituierbarer Produktionsfaktoren (Cobb-Douglas Produktionsfunktion) entsprechen die Exponenten der Faktoren den partiellen Produktionselastizitäten. Produktionselastizität                         Bei Gültigkeit der Grenzproduktivitätstheorie der Verteilung geben diese Exponenten zugleich den Anteil des betreffenden Faktors am Output an (Euler\'sches Theorem).                                                           Literatur: Fehl, U./Oberender, P., Grundlagen der Mikroökonomie, 5. Aufl., München 1992.

Verhältnis zwischen relativer Änderung des - Outputs Y und der sie auslösenden relativen Änderung der Einsatzmenge eines Inputs X bei Konstanz der übrigen Inputs: Die Summe der Produktionselastizitäten ist gleich der Skalenelastizität. Im Spezialfall einer COBB-DOUGLAS-Produktionsfunktion entsprechen die partiellen Produktionselastizitäten den Exponenten der beiden Inputs, die unter der Annahme der - Grenzproduktivitätstheorie der Verteilung gleich den Anteilen der Produktionsfaktoren am Produkt sind.
Produktionselastizität

Vorhergehender Fachbegriff: Produktionscontrolling | Nächster Fachbegriff: Produktionsertrag



  Diesen Artikel der Redaktion als fehlerhaft melden & zur Bearbeitung vormerken




   
 
 

   Weitere Begriffe : Markengesetz | primäre Aktiva | Industriegut

   Praxisnahe Definitionen

Nutzen Sie die jeweilige Begriffserklärung bei Ihrer täglichen Arbeit. Jede Definition ist wesentlich umfangreicher angelegt als in einem gewöhnlichen Glossar.

  Marketing

  Definition

  Konditionenpolitik

   Fachbegriffe der Volkswirtschaft

Die Volkswirtschaftslehre stellt einen Grossteil der Fachtermini vor, die Sie in diesem Lexikon finden werden. Viele Begriffe aus der Finanzwelt stehen im Schnittbereich von Betriebswirtschafts- und Volkswirtschaftslehre.

  Investitionsrechnungen

  Marktversagen

  Umsatzsteuer

   Beliebte Artikel

Bestimmte Erklärungen und Begriffsdefinitionen erfreuen sich bei unseren Lesern ganz besonderer Beliebtheit. Diese werden mehrmals pro Jahr aktualisiert.

  Cash Flow

  Bausparen

  Fremdwährungskonto


     © 2015 Wirtschaftslexikon24.com       All rights reserved.      Home  |  Datenschutzbestimmungen  |  Impressum  |  Rechtliche Hinweise
Aktuelles Wirtschaftslexikon