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Mikroökonomie

Teilgebiet der -~ Volkswirtschaftslehre, das sich im Gegensatz zur Makroökonomie mit dem Verhalten und den Entscheidungen von und in Einzelwirtschaften (Unternehmen, Haushalte) beschäftigt. Ein wichtiges Fundament der Mikroökonomie ist der methodologische Individualismus, wonach alle Ergebnisse wirtschaftlichen Handelns ihre Begründung in den Präferenzen und im Verhalten der einzelnen Wirtschaftssubjekte haben (sollen), da der einzelne Entscheidungsträger seine Präferenzen am besten kennt und in der Lage ist, diese zu artikulieren. Dominierende Verhaltenshypothese ist die des (rationalen) Nutzenmaximierers. Wichtige Teilgebiete der Mikroökonomie sind die Theorie des Unternehmens, des Haushaltes, die Wohlfahrtstheorie oder die Theorie der Institutionen.

Im Unterschied zur •Makroökonomie beschäftigt sich die Mikro-Ökonomie mit einzelnen Wirtschaftssubjekten (Haushalte, Unternehmen, öffentliche Hand), deren Einkommen, Konsum usw. sowie deren wirtschaftlichem Verhalten. Hauptgebiete sind die Haushalts-, die Produktions- und die Preistheorie.

In der sozialistischen Wirtschaftslehre: Theorien der Volkswirtschaftslehre, bei denen Erklärungen von Zusammenhängen unmittelbar am Verhalten der einzelnen Wirtschaftssubjekte ansetzen.

Die Mikroökonomie geht von der Annahme aus, dass sich die Wirtschaftssubjekte rational verhalten, d.h. unter den gegebenen rechtlichen, zeitlichen und sonstigen faktischen Beschränkungen ihre knappen Mittel so einsetzen, dass die von ihnen gewählten Ziele so gut wie möglich realisiert werden. Im Vordergrund stehen Marktvorgänge wie Preisbildung, Wettbewerb oder Arbeitsteilung innerhalb von Unternehmen usw. >Makroökonomie, >Ökonomie, Politische, Volkswirtschaftslehre

In der Wirtschaftssoziologie: Bezeichnung für Theorien des wirtschaftlichen Verhaltens des einzelnen Wirtschaftssubjekts (Haushalt, Unternehmung) als Anbieter und Nachfrager auf verschiedenen Märkten. Das Verhalten wird insbesondere in seiner Abhängigkeit von den jeweiligen Marktformen analysiert. Spezielle Formen der Mikroökonomie sind Produktions- und Preissowie Konsumtheorien. Demgegenüber beschäftigt sich die Makroökonomie mit den Aggregaten der aus individuellem Verhalten resultierenden Grössen. Gegenstand der Makroökonomie sind u.a. der Wirtschaftskreislauf, Konjunktur und Wachstum.

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