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Fourt-Woodlock-Modell

Marktdurchdringungsmodell, das zur Ab­satzprognose von Neuprodukten herange­zogen wird. Charakteristisch ist die Unter­teilung des Absatzes in Erstkäufe und Wiederkäufe mehrerer Ordnungen, die suk­zessive prognostiziert werden. Der Prognose der Erstkäufe in der Periode t, Y(t), liegt die Vorstellung zugrunde, dass ein in jeder Perio­de konstanter Anteil r der potentiellen Erst­käufer das Produkt erwirbt. Unter potentiel­len Erstkäufern ist in diesem Zusammenhang der Anteil der Gesamtbevölkerung zu ver­stehen, der im Laufe der Zeit einen Erstkauf vornehmen wird. Über eine geometrische Reihe läßt sich so ein Zusammenhang zwi­schen der Anzahl M der potentiellen Erst­käufe und der Größe Y(t) formulieren:
Fourt-Woodlock-Modell Zur Bestimmung der Parameter r und M sind spezielle Schätzverfahren heranzuziehen. Die Berechnung der Anzahl der Wiederkäu­fe erfolgt unter der Annahme, dass ein stets konstanter Anteil der Erstkäufer einen (Wie­derkauf erster Ordnung) bzw. mehrere Wie­derkäufe (Wiederkäufe höherer Ordnung) durchführt. Aus den so prognostizierten Erst- und Wiederkäufen kann auf den Ab­satz des Neuprodukts geschlossen werden. Problematisch bei der Ermittlung der Wie- derkaufraten ist die Wahl der Zeiträume, die den Käufern zur Wiederholung ihres Kaufes eingeräumt werden. Die Prognosegüte kann durch eine Verfeinerung der Schätzglei­chung für die Anzahl der Erstkäufe erhöht werden, genügt jedoch i. d. R. auch dann nur den Anforderungen eines kurzfristigen, rollierenden Einsatzes.

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