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Kompensationstheorie

befaßt sich mit der Rangordnung wirtschaftlicher Zustände auf der Grundlage des »Kompensationsprinzips« (ausgehend vom - KALDOR-HICKS-Kriterium). Unabhängig von der Diskussion um seine Widersprüchlichkeit und mangelnde Operationalität entbrannten Kontroversen um die Frage, ob Kompensation tatsächlich nötig ist. Auf der Grundlage der paretianischen Wertprämissen allein (PARETOKriterium) kann das KALDOR-HICKSKriterium wirtschaftliche Alternativen ohne Kompensation nicht beurteilen, zumindest dann nicht, wenn man von der HICKSschen »Harmonieannahme« des Interessenausgleichs über die Zeit absieht. In allen anderen Fällen sind zusätzliche Hypothesen zur Einkommensverteilung für eine logisch stringente Rangordnung von Alternativen erforderlich. Derartige Verteilungsnormen mögen hypothetisch oder in Anerkennung einer »Verteilungsinstanz« (z.B. eines politischen Prozesses) bzw. sonstwie bekenntnishaft eingeführt werden. Übereinstimmung mit der Rangordnung sozialer bzw. wirtschaftlicher Zustände nach dem Kompensationsprinzip erfordert somit (wenn Kompensation nicht stattfindet) nicht nur Anerkennung des KALDOR-HICKS-Kriteriums und seiner »Operationalisierung«, sondern auch Einigkeit über ergänzende Verteilungsnormen. Literatur: Feldman, A.M. (1986). Sohmen, E. (1976)

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