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Produktionsoptimum

Transformationskurve

(technologische Effizienz) Bei gegebener Faktorausstattung und gegebener Technologie gilt die Allokation der Ressourcen als technologisch effizient, wenn von keinem Gut mehr produziert werden könnte, ohne dass die Produktion von (zumindest) einem anderen Gut sinken müßte; Einsparungen von Produktionsfaktoren ohne Produktionsrückgang sind im Produktionsprogramm ex definitione ebenfalls ausgeschlossen. Theoretisch gibt es eine unendliche Anzahl von Produktionsoptima für eine Volkswirtschaft, die sich durch die Güterzusammensetzung unterscheiden. Diese verschiedenen Produktionsoptima erfüllen die Bedingungen eines Punktes auf der Transformationskurve. Dementsprechend ist für die Erreichung eines Produktionsoptimums erforderlich, dass die Grenzrate der Faktorsubstitution bei der Produktion aller Güter gleich ist, bei der die betreffenden Faktoren eingesetzt werden. Da die Produktionsmöglichkeiten bzw. die Lage und Gestalt der Transformationskurve von der Verteilung des Produktionsergebnisses abhängig erscheinen, dürften Produktionsoptima allerdings nicht nur von technologischen Bedingungen (Faktorausstattung, Technik und Organisation der Inputs) abhängen. Eine Rangordnung von Produktionszuständen nach dem Kriterium der technologischen Effizienz ist nur beschränkt möglich, weil Vergleichssituationen mit Produktionssteigerungen bzw. Faktoreinsparungen allein nur eine Untermenge der möglichen Input-Output-Konstellationen darstellen. Wenn man überdies annimmt, dass Arbeitsplatzveränderungen und Umschichtungen von Produktionsfaktoren nicht indifferent betrachtet werden (ihre Homogenitätsmerkmale verändern oder u.U. wie Outputeinbußen bewertet werden), so lassen sich noch weniger Vergleichssituationen nach technologischer Effizienz einstufen. Auch wenn man von den subtileren Schwierigkeiten des Konzepts absieht, ist es v.a. als Formulierung notwendiger Bedingungen für ein (PARETO-)Optimum zu verstehen und sehr viel weniger als Leitfaden für »zweifelsfreie« gesellschaftliche Steigerungen der technischen Effizienz. Literatur: Linde, R. (1992). Feldman, A.M. (1986). Sohmen, E. (1976). Nath, S.K. (1969)

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