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Eskomptieren

(1) Ursprünglich steht eskomptieren für skontieren (Skonto), einen Preisnachlaß gewähren, aber auch für diskontieren (Diskont) = abzinsen.

(2) Heute verwendet man den Begriff eskomptieren vor allem im Bank- und Börsenwesen und bezeichnet damit die Vorwegnahme der voraussichtlichen Wirkungen eines erwarteten Ereignisses auf Kurse und Zinssätze (Börse und Börsenkurs).

Beispiel:
(1) An der Börse erwartet man, daß die Zentralbank den Diskontsatz und den Lombardsatz senkt. Die Anleger kaufen aufgrund dieser Erwartungen Aktien und Obligationen. Wird sodann der entsprechende Beschluß gefaßt, passiert an der Börse nicht mehr viel. In der Wirtschaftspresse kann man lesen: ?Die Kurserhöhung war schon eskomptiert?.

(2) Man erwartet, daß die Zentralbank die Zinssätze erhöht. Ein Kreditnehmer muß dann für sein Darlehen schon vor der offiziellen Beschlußfassung auf Verdacht mehr bezahlen. Die Zinssteigerung wird eskomptiert

Vorwegnehmen - Man sagt, dass an der Börse allgemeine wirtschaftliche Entwicklungen oder die Entwicklung eines bestimmten Unternehmens in der Kursentwicklung vorweggenommen werden. Die Kursentwicklung wird durch erwartete Ereignisse beeinflusst.

Ist der Begriff für die Vorwegnahme zukünftiger Geschehnisse durch die Börse. Die Börse spiegelt in der Regel nicht die gegenwärtige Situation sondern zukünftige Entwicklungen wieder.

Auch: eskomptieren. Vorwegnehmen, z. B. eine Zinsentwicklung am Kapitalmarkt durch entspr. Kursentwicklungen.

Nicht mehr gebräuchlicher Börsenausdruck für von der Kursentwicklung vorweggenommene Ereignisse. So wird bei tatsächlichem Eintritt des Er-
eignisses an der Börse der Kurs nicht oder nur geringfügig beeinflusst.

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