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Konkurrenz

Siehe auch: Wettbewerb

Konkurrenz ist eine Marktform mit sehr vielen Marktteilnehmern. Konkurrenz kann es sowohl auf vollkommenen Märkten ( atomistische oder vollständige Konkurrenz) als auch auf unvollkommenen Märkten (polypolistische Konkurrenz) geben.

Wettbewerb

Konkurrenz kann zunächst mit Wettbewerb gleichgesetzt werden. Andererseits versteht man unter Konkurrenz die Gesamtheit der Mitanbieter auf den Absatzmärkten (Absatzkonkurrenten) bzw. die Mitnachfrager auf den Beschaffungsmärkten (Beschaffungskonkurrenten).

Auch: Wettbewerb. Liegt an einem Markt allgemein vor, wenn mehrere Anbieter das gleiche Gut oder sehr ähnl., einander substituieren könnende Güter mit gleicher Nutzenstiftung anbieten. Zwischen den einzelnen Anbietern besteht mehr oder weniger starker Wettbewerb um die Käufer. An bestimmten Teilmärkten des Marktes für Bankleistungen ist diese Situation gegeben, zumal die Banken weitg. homogene Güter anbieten, an anderen - z. B. im breiten Privatkundengeschäft -, so gut wie nicht; zudem herrscht an keinem Bankenmarkt vollkommene (vollständige) Konkurrenz.

In der Wirtschaftssoziologie: in der Ökonomie Angebot eines Produktes durch zwei oder mehrere Verkäufer (Konkurrenten). Von reiner oder vollständiger Konkurrenz spricht man, wenn eine grosse Menge von Verkäufern einer grossen Menge von Käufern (Polypol) ein homogenes Produkt anbietet, so dass kein Verkäufer einen Einfluss auf den Preis des Produkts ausüben kann. Als monopolistische Konkurrenz wird eine Situation bezeichnet, in der eine grosse Menge von Verkäufern ein differenziert gestaltetes Produkt anbietet, so dass ein Verkäufer bei Erhöhung seines Preises erwarten kann, nicht alle Käufer zu verlieren. Die Unterscheidung zwischen vollkommener und unvollkommener Konkurrenz richtet sich danach, ob ein vollkommener oder unvollkommener Markt vorliegt. Auf vollkommenen Märkten können die Konkurrenten keine über- oder unterdurchschnittlichen Gewinne erzielen.

Wettbewerb

Wettbewerb; vollständige Konkurrenz

Unter Konkurrenz wird im wirt­schaftlichen Sprachgebrauch sowohl die Ge­samtzahl der Mitbewerber auf einem Markt wie die Marktsituation des Wettbewerbs zwischen Anbietern auf Absatzmärkten oder Nachfragern auf Beschaffungsmärkten bzw. in der Markt­formenlehre die Gesamtheit der Situationen ei­nes polypolistischen eines oligopolisti­schen oder monopolistischen Wettbewerbs verstanden.

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