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Monetäre Finanzinstitute

Zu den monetären Finanzinstituten (MFI’s) gehören drei Gruppen: die Zentralbanken, die gebietsansässigen Kreditinstitute und sonstige Finanzinstitute, deren wirtschaftliche Tätigkeit darin besteht, Einlagen bzw. Einlagensubstitute von anderen Wirtschaftssubjekten als MFI’s hereinzunehmen und auf eigene Rechnung Kredite zu gewähren und/oder in Wertpapieren zu investieren. Darunter fallen vor allem Geldmarktfonds.

geldschöpfende Finanzintermediäre, und zwar a) Zentralbanken; b) -Kreditinstitute, d.h. Unternehmen, deren wirtschaftliche Tätigkeit darin besteht, Einlagen und andere rückzahlbare Gelder des Publikums entgegenzunehmen (einschließlich der Erlöse aus dem Verkauf von Bankschuldverschreibungen an das Publikum) und Kredit auf eigene Rechnung zu gewähren; c) wirtschaftlich mit Kreditinstituten verwandte Finanzinstitute, z.B. Geldmarktfonds, die Einlagen oder Einlagensubstitute entgegennehmen und zumindest im wirtschaftlichen Sinne Kredite auf eigene Rechnung gewähren und/oder in Wertpapieren investieren. Aufgrund der Bedeutung der Monetären Finanzinstitute für Geldschöpfung und -vernichtung wird eine Konsolidierte Bilanz des gesamten Sektors erstellt, welche Entstehungs- und Verwendungszusammenhänge der - Geldmenge sichtbar macht.

- (engl.) Monetary Financial Institutions (MFIs). Dazu zählen - im Euro-Währungsgebiet - alle Finanzinstitute, die dem Geldschöpfungssektor angehören. Es sind dies die Kreditinstitute und anderen Finanzinstitute, die Einlagen (die gemäß der statistischen Abgrenzungen der EZB der Geldmenge zugerechnet werden) bzw. Einlagensubstitute von anderen Wirtschaftssubjekten als MFIs entgegennehmen und die auf eigene Rechnung Kredite gewähren und/oder die in Wertpapieren investieren. In Deutschland sind dies Banken, Bausparkassen und Geldmarktfonds. Im Euroraum gab es Ende 2000 über 9000 MFIs (die EZB, 11 nationale Zentralbanken, nahezu
7. 500 Kreditinstitute, rd.
1. 600 Geldmarktfonds und 8 sonstige Finanzinstitute). Die Liste der MFIs (im Euroraum) ist über die Website der EZB, Rubrik „MFIs und assets", Stichwort „Publications" abrufbar.

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