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monopolistischer Wettbewerb

bezieht sich als Begriff zumeist auf eine Marktform, die durch das Bestehen vieler Anbieter gekennzeichnet ist, die nicht wie beim vollständigen Wettbewerb (polypolistische Konkurrenz) auf einem vollkommenen Markt (vollkommene Konkurrenz) ein homogenes Produkt, sondern ein differenziertes Sortiment anbieten. Produktdifferenzierung als das typische Merkmal monopolistischer Konkurrenz erfährt dabei eine grundsätzlich positive Bewertung in analytischen Ansätzen, denen die Annahme unterschiedlicher Konsumentenpräferenzen zugrunde liegt, da ein vielfältiges Angebot hier als wesentliches Erfordernis einer befriedigenden Marktversorgung angesehen wird. Zu einer eher kritischen Bewertung von Strategien der Produktdifferenzierung gelangen dagegen Konzepte des monopolistischen Wettbewerbs, die davon ausgehen, dass Produktdifferenzierung den Verzicht auf das Nutzen von Skalenerträgen (Massenproduktionsvorteilen) erzwingt und dass sich Präferenzen bilden, die den Anbietern der bevorzugten Produkte Marktschutz verschaffen: Die Beweglichkeit der Nachfrage wird reduziert. Im Vergleich mit der Situation des polypolistischen Wettbewerbs auf einem vollkommenen Markt kommt es dadurch zu einer Verminderung des Wettbewerbdrucks, da dieser geringer ausfällt, als es unter der Annahme eines homogenen Angebotes der Fall wäre. Die wettbewerbspolitische Relevanz der im Rahmen der Theorie des monopolistischen Wettbewerbs entwickelten Modelle ist gering geblieben, da diese vornehmlich statischen Charakter aufweisen, so dass wesentliche dynamische Aspekte weitgehend unberücksichtigt bleiben.   Literatur: Borchert, M.IGrossekettler, H., Preis- und Wettbewerbstheorie, Stuttgart 1985.

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