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Trading Down

Die bewußte Verringerung des Leistungs- und/oder Qualitätsniveaus eines Produkts, Sortiments oder der Geschäftsausstattung (Verkaufsstelle). Die Herabsetzung geht oft mit einer Preissenkung einher. Trading down ist ein Prozeß, der bei der Dynamik der Betriebsformen im Handel beobachtet werden kann. Dabei handelt es sich um Maßnahmen, die darauf gerichtet sind, die Kosten des Handelsbetriebes so weit wie möglich zu senken, um mit günstigen Preisen die Nachfrage von den bestehenden Handelsformen auf die neuen Handelsformen zu lenken. Bei den neuen Handelsformen entscheidet man sich bewußt für einen kostengünstigeren Standort, eine einfache Geschäftsausstattung, eine geringe Anzahl von Verkäufern, eine schlichte Form der Warenrepräsentation, eine Verringerung der Breite und Tiefe des Sortimentes sowie für eine Reduzierung der Qualität der Waren. Die insbesondere in der letzten Zeit entstandenen Verbrauchermärkte und Discountgeschäfte außerhalb der Stadtkerne in Stadtrandlagen oder "auf der grünen Wiese" sind typische Beispiele für eine derartige Politik des "trading down".

Marktstrategie, bei der Luxus- oder Prestigegüter durch Maßnahmen der Produktgestaltung so verändert werden, daß damit Konsumentengruppen angesprochen werden, die von Einkommen und Lebensstil her »unter« den bisherigen Zielgruppen liegen. Beispiel: Automobil zunächst als Luxusgut, dann von Henry Ford I. durch Fließbandproduktion und einfache Konstruktion (T-Modell) für breite Käuferschichten produziert.
Gegensatz Trading up.
Siehe auch: Trading-up


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