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Verbrauchererziehung

Instrument der Verbraucherpolitik, das als gezielte Beeinflussung des Verbraucherverhaltens durch Schule, Erwachsenenbildung und Massenmedien definiert werden kann. Ihr Ziel ist die Erziehung zum "mündigen Verbraucher" (Gerhard Scherhorn), der sich beim Wirtschaften im Haushalt, in seinem Handeln am Markt und in der Reflexion seiner Bedürfnisse (selbst-)kritisch und rational verhält. Dieses Leitbild ist als utopisch kritisiert worden, weil es Forschungsergebnissen über die begrenzte Rationalität, die Emotionalität und die Routinehaftigkeit des Konsumentenverhaltens widerspricht (Werner Kroeber-Riel). Verbrauchererziehung ist in den meisten Lehrplänen der allgemeinbildenden Schulen der Bundesrepublik verankert, ihr tatsächlicher Umfang und Inhalt sind nur schwer auszumachen. Im Bereich der Erwachsenenbildung sind verschiedene Verbände, das Verbraucherinstitut in Berlin und die Verbraucherzentralen tätig. Insgesamt wird man die Wirkung der Verbrauchererziehung als eher gering einschätzen müssen, empirische Befunde dazu liegen nicht vor.   Literatur: Scherhorn, G. (Hrsg.), Verbrauchererziehung in der Bundesrepublik Deutschland, Baltmannsweiler 1979.

Instrument der Verbraucherpolitik, das als gezielte Beeinflussung des VerbraucherVerhaltens durch Schule, Erwachsenenbil­dung und Massenmedien definiert werden kann. Ihr Ziel ist die Erziehung zum „mündi­gen Verbraucher“ (G. Scherhorn), der sich beim Wirtschaften im Haushalt, in seinem Handeln am Markt und in der Reflexion sei- nerBedürfnisse (selbst-)kritischund rational verhält. Dieses Leitbild ist als utopisch kriti­siert worden, weil es Forschungsergebnissen über die begrenzte Rationalität, die Emotio­nalität und die Routinehaftigkeit des Käu­ferverhaltens widerspricht (W. Kroeber- Riel). Verbrauchererziehung ist in den meisten Lehrplänen der allgemeinbildenden Schulen in Deutschland verankert, ihr tatsächlicher Umfang und Inhalt sind nur schwer auszu­machen. Im Bereich der Erwachsenenbil­dung sind verschiedene Verbände, das Verbraucherinstitut in Berlin und die Verbraucherzentralen tätig. Insgesamt wird man die Wirkung der Verbraucherer­ziehung als eher gering einschätzen müssen, empirische Befunde dazu liegen freilich nicht vor (soziale Einflüsse).  

Literatur:  Kuhlmann, E., Verbraucherpolitik, München 1990, S. 272 ff.

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