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Zielarten

Ziele lassen sich nach unterschiedlichen Kriterien unterscheiden. Neben der Überlegung, wer die Ziele beeinflusst und wer sie vorgibt (Management, Eigenkapitalgeber, Arbeitnehmer, Kunden, Öffentlichkeit oder andere), werden Ziele unter Anwendung verschiedener logischer und ökonomischer Unterscheidungsmerkmale gegliedert: 1) Monetäre Ziele/nicht monetäre Ziele. Nach der Ausrichtung: monetäre Ziele, die sich in Geldeinheiten erfassen lassen, wie Leistungsziele (z.B. Gewinnsteigerung, Umsatzrentabilitätserhöhung), Finanzziele (z.B. Liquiditätsverbesserung) und nicht monetäre Ziele wie Marktziele (z.B. Kundenzufriedenheit), soziale Ziele (z.B. Mitarbeiterzufriedenheit), Macht-/Prestigeziele (z.B. politischer Einfluss). 2) Komplementäre Ziele/konkurrierende Ziele/Indifferente Ziele. Nach dem Zusammenhang zwischen zwei Zielen: Maßnahmen zur Erreichung des einen Ziels fördern (komplementäre Ziele), behindern (konkurrierende Ziele) oder sind ohne Einfluss (indifferente Ziele) auf die Erreichung des anderen Ziels. Zielkonflikte durch konkurrierende Ziele sind in der betrieblichen Praxis alltäglich. 3) Kurzfristige Ziele/mittelfristige Ziele/langfristige Ziele. Nach der Fristigkeit: kurzfristige (bis zu einem Jahr für die kurzfristige operative Planung), mittelfristige (zwischen drei bis zu fünf Jahren für die langfristig strategische Planung), langfristige Ziele (zwischen fünf bis zu zehn Jahren für die langfristige Rahmenplanung) (Planung, operative, , Planung, strategische, Rahmenplanung, langfristige). 4) Hauptziele/Nebenziele. Nach der Bedeutung: Hauptziele haben eine große Bedeutung und werden im Vergleich zu Nebenzielen als wichtiger angesehen. 5) Oberziele/Unterziele. Nach der logisch-hierarchischen Beziehung: Unterziele helfen Oberziele zu erreichen. Aus den Oberzielen (Rahmenplanung,langfristige) wird abgeleitet, welche konkret erfassbaren Unterziele erreicht werden müssen, um ein Oberziel zu erfüllen, wie beispielsweise Kostenreduktion zur Verbesserung der Gesamtkapitalrentabilität. Oberziele entstehen häufig aus erkannten betrieblichen Problemen, welche die Unternehmensführung dazu bewegen, Vorstellungen von Veränderungen zu formulieren, z.B. Verbesserung der Wettbewerbsposition. Erst die systematische Erarbeitung einer logischen Hierarchie schafft hier ausreichend Transparenz. 6) Quantitative Ziele/Qualitative Ziele. Nach der Messbarkeit: Quantitative Ziele lassen sich messen und sind so leichter zu operationalisieren, z.B. 5 Prozent Umsatzwachstum. Qualitative Ziele lassen sich nicht unmittelbar quantitativ bestimmen, z.B. höhere Kundenzufriedenheit. Eine Messbarkeit ist häufig durch die Formulierung von Unterzielen möglich, z.B. Anzahl der Beschwerden.

können Leistungsziele, Verhaltensziele oder z.B. auch persönliche Entwicklungsziele sein. Daneben unterscheidet man quantitative von qualitativen Zielen, bei denen es gewöhnlich schwerer fällt, den Zielinhalt und das Zielausmass exakt anzugeben. Siehe auch   Management by Objectives (mit Literaturangaben).

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