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Führungsentscheidungen

Das Treffen von Entscheidungen gilt als das hervorragende Kriterium eines - Managers. Man unterscheidet - Routine-Entscheidungen als wiederkehrende, gleichartig ausführbare Entscheidungen und Führungsentscheidungen. Routine-Entscheidun­gen werden nach einem festen Schema entspre­chend einem einmal eingeübten Entscheidungs­prozess (Programm) vollzogen. Sie werden ledig­lich aufgrund der definierten Verfügungsgewalt und Verantwortung vom Manager erledigt.
Führungsentscheidungen entstehen dort, wo durch eine neue Kombination der Produktions­faktoren völlig neue Möglichkeiten der Zieler­reichung eröffnet werden. Führungsentscheidun­gen in diesem Sinne beziehen sich auf Inno­vation. Innovative Entscheidungen entstehen durch:
· Neue Ziele (Zielentscheidungen): Zum Beispiel der Übergang von einem Monoprodukt zu einer diversifizierten Produktpalette.
· Neue Strategien (strategische Entscheidun­gen): Strategie als Mittel der Unternehmenspoli­tik wird überall dort angewandt, wo neue Metho­den und Mittelkombinationen für die Durchset­zung der unternehmerischen Ziele eingesetzt werden.
· Neue Mittelkombinationen (Mittel-Entschei­dungen): Die Produktionsfaktoren werden in be­zug auf die Zielerreichung neu kombiniert, um z.B. durch Substitution menschlicher Arbeitskraft durch Maschinen eine höhere Profitabilität zu erzielen.

Alle Entscheidungen, die sich auf die Grundfunktion des dispositiven Faktors erstrekken, sind Führungsentscheidungen. Damit das Ziel der Unternehmung erreicht werden kann, bedarf es einer einheitlichen Führung, die die Kombination der elementaren Faktoren Arbeit, Werkstoffe und Betriebsmittel zum Zwecke der Leistungserstellung und Leistungsverwertung plant, organisiert und kontrolliert bzw. überwacht. Echte Führungsentscheidungen liegen nach Erich Gutenberg dann vor, wenn diese den Bestand und die Entwicklung der Unternehmung betreffen, wenn sie nur aus dem Ganzen der Unternehmung getroffen werden können und wenn sie nicht übertragbar sind. Echte Führungsentscheidungen sind insbesondere die Bestimmung der Unternehmungsziele, die Festlegung der Unternehmungspolitik auf nahe und weite Sicht und die Koordinierung der großen betrieblichen Teilbereiche.

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