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Kostenorientierte Verrechnungspreise

siehe   Verrechnungspreise, kostenorientierte.

Wertansätze für innerbetriebliche Leistungen dezentral organisierter Unternehmen, die auf Basis von Kosten der erstellten internen Leistung gebildet werden und in der Praxis der am häufigsten zu finden­de Typus darstellen. Sie umfassen eine relativ heterogene Menge unterschiedlicher Verrechnungspreis-typen, nämlich auf Basis von Istkosten oder Standardkosten, Grenzkosten oder Vollkosten, Kosten oder Kosten “plus” Aufschlag, die neben den Kosten ein Aufschlag beinhalten, der bei dem leistenden Be­reich zu einem Gewinn führen soll. Verrechnungspreise auf Istkostenbasis sind mit dem Problem verbunden, dass das Risiko von Kosten­schwankungen ausschliesslich der beziehende Bereich zu tragen hat. Die Verwendung von Grenzkosten führt u.a. zu einem zu niedrigen Erfolgsausweis des abgebenden Bereichs und zu einem zu hohe des empfangenden Bereichs. Bei Kapazitätsknappheit müssten darüber hinaus Opportunitätskosten ermit­telt und angesetzt werden. Die Grundidee der Vollkosten-Verrechnungspreise besteht in der Überle­gung, dass die gesamten Kosten abgedeckt werden sollen. Bezüglich der Gewinnaufteilung durch die Transaktion führen aber auch diese Verrechnungspreise zu einer willkürlichen Aufteilung des Gesamt­gewinns auf die beitragenden Bereiche. Ausserdem sind die grundsätzlichen Schwierigkeiten von Voll­kosten für kurzfristige Entscheidungen enthalten, besonders problematisch ist die Tatsache, dass aus (umgeschlüsselten) Fixkosten nun durch diese Verrechnungspreise plötzlich variable Kosten werden. Siehe auch   Erfolgscontrolling (mit Literaturangaben),   Profit Center (mit Literaturangaben),   Verrechnungspreise,   Verrechnungspreise, duale,   Verrechnungspreise, internationale,   Ver­rechnungspreise, marktorientierte,   Verrechnungspreise, verhandlungsorientierte.

Eine Form der Koordination der Entscheidungen dezentraler Abteilungen auf das Gewinnziel der Unternehmung hin, bei der innerbetriebliche Leistungen mit den entstandenen Kosten (Voll­bzw. Grenzkosten) bewertet werden. Eine ko­stenorientierte Verrechnung bietet sich an, wenn diese Leistungen unterstützende Funktion für an­dere Leistungserstellungen haben.

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