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morphologisches Tableau

(Problemfeiddar­stellung, Erkenntnismatrix): Eine der mor­phologischen Analyse verwandte systemanalyti­sche Methode der Ideenfindung und der der strukturierten, systematischen Verarbeitung komplexer Problematiken. Es wird ebenso wie die morphologische Analyse aus Parametern und Ausprägungen aufgebaut.


morphologisches Tableau

Doch es unterscheidet sich dadurch, dass die Ausprägungen je­weils entlang der Kopfzeile und der Vorspalte ei­ner Matrix eingetragen werden.
Auf diese Weise werden Alternativen nicht wie bei der morphologischen Analyse durch einen Li­nienzug gebildet, sondern jeder Kombination der Ausprägungen ist ein Feld des morphologischen Tableaus zugeordnet.
Im einfachsten Fall baut sich ein morphologi­sches Tableau aus zwei Parametern und ihren Ausprägungen auf. Die Zuordnung einzelner Fel­der zu den Kombinationen der Ausprägungen verleiht dem morphologischen Tableau ge­genüber dem morphologischen Kasten bei der praktischen Problemlösungsarbeit einige Vortei­le:
(1)Alle bereits bekannten Lösungen können ein­getragen bzw. kenntlich gemacht werden, was beim morphologischen Kasten zu einer verwir­renden Vielfalt von Linienzügen führen würde.
(2)Widersinnige Kombinationen lassen sich als “Nullfelder” schraffieren. Sie scheiden aus weite­ren Betrachtungen aus.
(3)Leerfelder treten sichtlich hervor und signali­sieren Bereiche, zu welchen noch keine Lösun­gen bekannt sind.
Beim morphologischen Tableau geht man meist folgenden Schritten vor:

1. Exakte Analyse und Definition des Problems.

2. Bestimmung der Parameter, mit welchen das Problem zielrichtig strukturiert und in Teilberei­che zerlegt werden kann.

3. Aufzählung der Ausprägungen.

4. Bestimmung der Nullfelder (d.h. der widersin­ nigen, unrealistischen Kombinationen von Aus­prägungen).

5. Kennzeichnung der Felder mit bereits bekann­ten Lösungen.

6. Hervorhebung der interessanten Leerfelder — für die es ja noch keine oder nur sehr wenige Lösungen gibt —, die weiter untersucht werden sollen.

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