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Weibliche Marketingkräfte

Der Anteil der Frauen in Fach- und Füh­rungspositionen ist in den letzten Jahren ge­stiegen. Empirische Untersuchungen zeigen, dass es generell keine signifikanten Unter­schiede hinsichtlich Leistungsfähigkeit und - bereitschaft zwischen Männern und Frauen gibt. Eher sind es Vorurteile, die gegen die Einstellung und Förderung von Frauen be­stehen. Eine weitere Steigerung des Frauen­anteils auch im Bereich Marketing ist sinn­voll. Besonders folgende Begründungen neben generellen Gleichbehandlungs- /Chancengleichheitsargumenten sind hier relevant: Der Bedarf an Fach- und Führungskräf­ten auch im Marketing steigt. Erhebliche Engpässe auf den Arbeitsmärkten sind seit längerem zu beobachten und für viele Unter- nehmen spürbar. Daher sind über das tradi­tionelle Personalmarketing hinaus ziel- gruppenspezifisch neue und erweiterte Arbeitsmärkte einzubeziehen. Dies gilt insb. auch für die Zielgruppe der weiblichen Fach- und Führungskräfte. Die demographischc Entwicklung zeigt auf, dass in den 90 er Jahren der Anteil der Ju­gendlichen im Alter bis 20 Jahre im Vergleich zu den 80 er Jahren rapide fällt. Sich nur auf männliche Absolventen, die aus dem Bil­dungssystem kommen, zu konzentrieren, ist nicht sinnvoll. Im Rahmen der verschiedenen Ausbil­dungswege, Fachhochschul- und Hoch­schulabschlüsse ist der Anteil der Frauen mit qualifizierten Berufs- und Studienabschlüs­sen gestiegen. Es steht also auch für den Mar­ketingbereich ein zunehmend höheres Po­tential zur Verfügung. Schließlich ist schon lange bekannt, dass der Kundenkreis in vielen Bereichen beson­ders Frauen betrifft. Unternehmen stellen daher bewusst auch aus diesem Grund zu­nehmend mehr Frauen in kundennahen Be­reichen ein.           

Literatur:  Domsch, M.Chemnitzer, K., Personal­entwicklung von weiblichen Fach- und Führungs­kräften - eine Bibliographie, Köln 1990. Domsch, M.; Regnet, E. (Hrsg.), Weibliche Fach- und Füh­rungskräfte. Wege zur Chancengleichheit, Stutt­gart 1990.

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