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Zielgruppe

Gruppe (potentieller) Verbraucher, auf die eine Organisation abzielt, und für die sie bestimmte Marketingaktivitäten ausführt.

ist diejenige Gruppe der Konsumenten, die für den Absatz eines Unternehmens im Ganzen, für spezielle neue Produkte oder besondere Maßnahmen der Werbung von Interesse ist. Die Zielgruppe wird durch Marktforschung möglichst genau erfaßt und als Träger eines speziellen Bedarfs oder Bedarfskomplexes beschrieben; weiterhin erfolgt eine Charakterisierung durch Merkmale wie Wohnsitz, spezielle Verhaltensweisen, Bildungsstand, Alter oder Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder Schicht. Ein wesentliches Zielgruppenmerkmal ist die Höhe der Kaufkraft. Bei allen Instrumenten des Absatzes (siehe dort) ist zu beachten, ob die Zielgruppe auch tatsächlich in der geeigneten Weise angesprochen bzw. erfaßt wird.

Die Zielgruppe umfasst einen Kreis von effektiven oder potenziellen Kunden, auf die die Marketingaktivitäten ausgerichtet werden. Das Zielgruppenkonzept, d.h. die Differenzierung der Kunden nach relevanten Merkmalen, ist die Grundlage der Marfetsegmentierung.

Die Ausrichtung an Zielgruppen ist auch eine Grundaufgabe der Mediaplanung. Zur Vermeidung von Streuverlusten werden diejenigen Werbeträger ausgewählt, die die angestrebten Kundenkreise am besten erreichen.

Sowohl für die Mediaplanung, als einem instrumentellen Teilbereich des Marketing, als auch für die Marktsegmentierung stellt sich das Problem der zeitlichen Stabilität der Zielgruppen bzw. das Problem der Zielgruppendynamik.

Auch: Kundengruppe, Segmentierungskriterium für die Absatzpolitik und das Marketing der Banken i. S. des Zielgruppen-, Kundengruppenbanking, -ma-nagements usw.

Aufteilung des Marktes in einzelne Kundengruppen (Marktsegmentierung). Ziel dieser Gliederung ist es, Kunden so zu Segmenten zusammenzufassen, dass ihre Bedürfnisse jeweils mit einem bestimmten Marketing-Mix, insb. mit einer spezifischen Werbestrategie, befriedigt werden können. Jede dieser Gruppen sollte also möglichst homogen sein bezüglich der Erwartungen und Ansprüche an ein Produkt dieser Art, bezüglich der Einkaufsgewohnheiten, des Medienverhaltens usw. Dafür stehen eine Vielzahl von Marktsegmentierungsmerkmalen mit unterschiedlichen Vor-und Nachteilen zur Verfügung. Im Rahmen der Streuplanung für Konsumgüter nimmt man bei der Definition von Zielgruppen häufig auf die Media Analyse (MA) und deren Merkmale Bezug, die im Rahmen sog. Zählungen beliebig miteinander kombiniert werden können. Da die verschiedenen Markt-Media-Erhebungen zwischenzeitlich auch eine Fülle psychographischer und produktfeldspezifischer Merkmale beinhalten, ergibt sich hier eine gute Möglichkeit der Quantifizierung von Zielgruppen. Ausgangsgesamtheit bei der MA ist dabei die "deutsche Wohnbevölkerung in Privathaushalten der Bundesrepublik Deutschland im Alter von 14 und mehr Jahren". Die Eingrenzung hat dabei einerseits auf die wünschenswerte Abgrenzbarkeit, aber auch den hinreichenden Umfang der Zielgruppen zu achten.

(Marketing). Als Zielgruppe wird ein Segment des Markts bezeichnet, auf das ein Unternehmen seine Marketingaktivitäten konzentriert. Die Unterteilung eines Marktes in intern homogene und extern hete­rogene Segmente erfolgt im Rahmen der   Segmentierung, während Bewertung und Auswahl der Zielgruppen im Zuge des   Targeting erfolgen. Beide Schritte sind Teil des   STP-Marketing, wel­ches ein zentraler Aspekt der Planungsphase des Marketingmanagement-Prozesses ist. Siehe auch  Marketing, Grundlagen (mit Literaturangaben).

Aufteilung des Marktes in einzelne Kunden­gruppen (Marktsegmentierung). Ziel die­ser Gliederung ist es, Kunden so zu Segmen­ten zusammenzufassen, dass ihre Bedürfnisse jeweils mit einem bestimmten Marketing- Mix, insb. mit einer spezifischen Werbe­strategie, befriedigt werden können. Jede dieser Gruppen sollte also möglichst homo­gen sein bezüglich der Erwartungen und An­sprüche an ein Produkt dieser Art, bezüglich der Einkaufgewohnheiten, des Medienver­haltens usw. Dafür stehen eine Vielzahl von Marktsegmentierungsmerkmalen mit un­terschiedlichen Vor- und Nachteilen zur Verfügung. Im Rahmen der Mediaplanung für Kon­sumgüter nimmt man bei der Definition von Zielgruppen häufig auf die Media Analyse (MA) und deren Merkmale Bezug, die im Rahmen sog. Zählungen beliebig miteinan­der kombiniert werden können. Dabei sind und- sowie oder-Verknüpfungen möglich. Da die verschiedenen Markt-Media-Er- hebungen zwischenzeitlich auch eine Fülle psychographischer und produktfeldspezifi­scher Merkmale beinhalten, ergibt sich hier v. a. eine gute Möglichkeit der Quantifizie­rung von Zielgruppen. Ausgangsgesamtheit bei der MA ist dabei die „deutsche Wohnbe­völkerung in Privathaushalten der Bundesre­publik Deutschland im Alter von 14 und mehr Jahren". Die Eingrenzung hat dabei ei­nerseits auf die wünschenswerte Abgrenz- barkeit, aber auch den hinreichenden Um­fang der Zielgruppen zu achten.

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