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Akzeptanz

Die Akzeptanz beschreibt die Annahme und Entwicklung neuer Produkte auf dem Markt. Es wird auch vom Akzeptationszyklus oder Lebenszyklus eines Produktes gesprochen.

In der Wirtschaftssoziologie: [1] Zustimmungsbereitschaft zu einer politischen Massnahme in der Bevölkerung, z.B. dem Bau von Kernkraftwerken, verstanden als Eigenschaft dieser Massnahme.

[2] Bereitschaft von Personen, Traditionen als für ihre Lebensführung selbstverständlich hinzunehmen.

bezeichnet im Gegensatz zur reaktiven Duldung oder Toleranz die positive Wertschätzung einer Innovation (Idee, Sachverhalt, Person) bei gleichzeitiger Handlungsbereitschaft. Sie steht im Gegensatz zur Reaktanz. Vor dem Hintergrund dieses sozialpsychologischen Konzepts lautet ein zentrales Ergebnis der Akzeptanzforschung, dass die Adressaten einer Innovation diese um so weniger akzeptieren, je höher der Perfektionsgrad der Planung der technischen und organisatorischen Bedingungen ist, weil jene darin eine unzumutbare Einengung ihres Freiheitsspielraumes und ihrer Mitwirkungsmöglichkeit erblicken. Zur Akzeptanzsicherung wird deshalb versucht, den mit Qualitätszirkeln und im Rahmen der Organisationsentwicklung gewonnenen Erkenntnissen Rechnung zu tragen. Dies bedeutet etwa, dass man der unteren hierarchischen Ebene einen möglichst grossen Problemlösungs- und Gestaltungsspielraum verschafft, um sowohl bessere als auch sozial akzeptablere Neuerungen initiieren und implementieren zu können.      Literatur: Bungard, W.ILenk, H. (Hrsg.), Technikbewertung. Philosophische und psychologische Perspektiven, Frankfurt a. M. 1988.    

1. Eines von mehreren Kriterien, auf denen die - Weisungsbefugnis des Mana­gers gegenüber anderen Personen zur Durchset­zung bestimmter Teilziele des Unternehmens ba­siert. Die vom Management beeinflußten Ziele, Mittel und Aufgaben können nur dann konfliktfrei und mit hoher Wirtschaftlichkeit realisiert werden, wenn die nachgeordneten Mitarbeiter die Ent­scheidungs- und Machtkompetenz des Mana­gers anerkennen (Akzeptanztheorem).
In der Gewinnung dieser Anerkennung zeigt sich ein wesentlicher Aspekt der Führungsleistung. Trotz konfliktärer, z.T. inhumaner und an einseiti­gem Leistungs- und Gewinndenken orientierten Zielsetzungen muss es dem Manager gelingen, bei den Mitarbeitern die persönliche Anerken­nung und Akzeptanz seiner Entscheidungen zu gewinnen. Scheitert die Akzeptanz, kommt es in aller Regel zu Spannungen und langwierigen Personalauseinandersetzungen, die in Desinter­esse und Leistungsverweigerung (“innere Kündi­gung”) bei den durchführenden Mitarbeitern re­sultieren können.

2. Die positive Aufnahme von Innovationen, neu­en Produkten, Designs, Bewertungsmaßstäben, Werten oder Kommunikationsinhalten wie z.B. Werbebotschaften durch diejenigen, an die sie gerichtet sind (potentielle Käufer, Umworbene, potentielle Nutzer usw.).

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