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Bargaining-Theorie

Nach der Bargaining-Theorie werden Gleichgewichtslösungen nicht durch Marktmechanismen erreicht, sondern durch Verhandlungsstrategien erklärt. Das bekannteste Beispiel der Bargaining-Theorie ist in der Gleichgewichtslösung beim bilateralen Monopol zu sehen. Monopol Marktformen

In der Umweltwirtschaft:

Theorie, die Gleichgewichtslösungen nicht als Ergebnis des Marktes, sondern als Ergebnis von Verhandlungsstrategien erfaßt.

im Rahmen der Lohntheorie eine Gruppe von Ansätzen zur Erklärung der Lohnhöhe aus der Verhandlungsstärke und dem Ablauf der Verhandlungen zwischen den Tarifparteien. Wichtige Bestimmungsgründe sind die finanzielle Belastbarkeit der Tarifpartner im Konfliktfall sowie die Überzeugungskraft, Taktik und die Rücksicht auf Öffentlichkeit und Regierung. Gegenüber der Fähigkeit, den Gegner von der eigenen Position und Entschlossenheit zu überzeugen, und gegenüber der Rücksicht auf eine Verschlechterung der Reputation ist das ökonomische Kalkül nach wie vor von besonderem Gewicht. Sowohl Gewerkschaften als auch Arbeitgeberverbände müssen die Nachteile eines Arbeitskampfes mit den jeweils zu erringenden eigenen Vorteilen vergleichen. Kompromissbereitschaft wird sich auf diese Weise z. B. bei den Gewerkschaften solange nicht ergeben, wie die Konfliktkosten niedriger bewertet werden als die Lohnvorteile, die aus einem länger andauernden Streik erhofft werden. Erst die Revision der Wertungen der Tarifparteien und die Aktualisierung der Schätzungen von Kosten und Chancen führen zu einer Erhöhung der Kompromissbereitschaft im Verlaufe des Verhandlungsprozesses.          Literatur: Kochen, T. A., Collective Bargaining and Industrial Relations, From Theory to Policy and Practice, Homewood, 111. 1980. Külp, B., Tarifverhandlungen. Strategie und Taktik, in: Arndt, H. (Hrsg.), Lohnpolitik und Einkommensverteilung, Schriften des Vereins für Socialpolitik, N. F., Bd. 51, Berlin 1969, S. 157ff.

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