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Beschäftigungsgrad

Relation zwischen Beschäftigung und Gesamtzahl der in der Volkswirtschaft zur Verfügung stehenden Arbeitskräfte, deren Anzahl sich aus den Beschäftigten und den Arbeitslosen zusammensetzt.                 

1. Auslastung der Produktionsmöglichkeiten, d. h. das Verhältnis der tatsächlichen Leistungserstellung eines Unternehmens zu dessen potenzieller Kapazität.
2. Prozentualer Anteil der beschäftigten Erwerbspersonen am gesamten Erwerbspersonenpotenzial.

Der Beschäftigungsgrad ist das Verhältnis der Istbeschäftigung zur Planbeschäftigung oder zur Normalbeschäftigung.

Siehe Kapazitätsausnutzungsgrad

Der Beschäftigungsgrad, auch Kapazitätsausnutzungsgrad, wird ausgedrückt durch den Quotienten aus der genutzten Kapazität (Ausbringung) und dem vorhandenen Kapazitätspotential und zeigt die tatsächliche Leistung an. Der Beschäftigungsgrad kann z.Beschäftigungsgrad gemessen werden in Fertigungsstunden, Ausbringungsmenge, Umsatz usw. Vgl. Beschäftigungsmaßstab, Beschäftigungsschwankungen und Beschäftigungsabweichungen.

Der Beschäftigungsgrad gibt das Verhältnis der tatsächlichen zur möglichen Beschäftigung an. Der Beschäftigungsgrad, ausgedrückt in Prozent, wird somit durch den Koeffizienten gemessen. Der Beschäftigungsgrad wird auch als Beschäftigungsausnutzungsgrad bezeichnet.

(engl. capacity utilization rate) Die Kapazität gibt die maximal mögliche Ausbringung in einem bestimmten Zeitabschnitt an. Die in Prozenten ausgedrückte Inanspruchnahme dieses Leistungsvermögens wird als Beschäftigungsgrad oder Kapazitätsausnutzungsgrad bezeichnet.Die Kapazität eines Betriebes bzw. einzelner Betriebsmittel und deren Ausnutzung stellen wichtige Informationen für die Planung, Steuerung und Überwachung der Produktion dar. Schwankungen des Beschäftigungsgrades verändern die Faktoreinsatzmengen (Produktionsfaktoren) und deren Verhältnisse zueinander, was Kostenänderungen (Kosten) hervorruft. Aus diesem Grund wird die Beschäftigung bzw. der Beschäftigungsgrad als eine wesentliche Kosteneinflussgröße aufgefasst.

ist eine Maßzahl, die die momentan tatsächlich gegebene Auslastung in Prozenten der momentan maximal möglichen Auslastung einer Produktionsstätte angibt (Kapazität). In der Volkswirtschaftslehre die Inanspruchnahme des Arbeitskräftepotentials eines Landes (Über-, Unter- oder Vollbeschäftigung; Arbeitslosigkeit).

Verhältnis der tatsächlichen Beanspruchung der Leistungserstellungskapazität einer Bank zur technisch-organisatorisch max. möglichen Auslastung. Für Banken nicht genau festlegbar.

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