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Beschaffungsorganisation

erfordert die Ermittlung und Analyse der Teilaufgaben, deren Zusammenfassung zu Aufgabenkomplexen und deren Verteilung auf verschiedene Leistungsträger. Weiterhin sind in einem arbeitsteiligen System die interne Koordination der Prozessabläufe sowie die Verknüpfung mit anderen Unternehmensbereichen sicherzustellen. Als methodische Hilfsmittel kommen besonders Refa-Studien, die Netzplantechnik und die Wertanalyse in Betracht. Grundlegend ist die Entscheidung über eine Zentralisierung oder Dezentralisierung der Beschaffungsorganisation. Die Stellenbildung kann sich an Verrichtungen, Beschaffungsobjekten, Sachmitteln oder auch an Gesichtspunkten des Marktes (Beschaffungsmärkte, Lieferanten) orientieren (vgl. dazu auch Organisation). Marktbezogene Aufgaben werden zumeist in der Einkaufsabteilung wahrgenommen, wo sog. Disponenten für die Bedarfsplanung und Einkäufer für die Bedarfsdeckung zuständig sind.   Literatur: Puhlmann, M., Die organisatorische Gestaltung der integrierten Materialwirtschaft in industriellen Mittelbetrieben, Bergisch Gladbach 1985. Seggewiss, K.-H., Die Organisation der Materialbeschaffung in Grossunternehmen, Frankfurt a. M. 1985.

Teil des Beschaffungsmarketing. Ein wichtiges Kriterium für die Organisations­struktur ist die Art und der Umfang der Ar­beitsteilung (Spezialisierung). Diese kann im wesentlichen nach Beschaffungsobjekten, -aufgaben oder -markten erfolgen; die Ob­jektgliederungwird in der Praxis bevorzugt. Auf internationale Märkte ausgerichtete Be­schaffungsstrategien erfordern jedoch eine weitere Spezialisierung und Dezentralisie­rung. Die Beschaffungsorganisation wird deshalb stärker auf die Beschaffungsmärktc ausgerichtet sein. Die strategische Bedeu­tung der Beschaffung verlangt darüber hin­aus Entscheidungen über die Einordnung der Beschaffungsabteilung in die Gesamtor­ganisation. Danach bestimmt sich die hierar­chische BedeutungderBeschaffungund ihre Einflußmöglichkeiten im Unternehmen. In verbindlicher Weise müssen die Koordi­nationsformen für bzw. zwischen den be­trieblichen Funktionsbereichen festgelegt werden. Die Einführung innovativer Infor- mations- und Kommunikationstechnolo­gien stellt dabei eine wichtige Voraussetzung für die Koordination dezentraler Einheiten dar.        

Literatur:  Kieser, A.; Kuhicek, H., Organisation, Berlin, New York 1983. Schmalenbach- Gesellscha ft (Hrsg.), Beschaffung und Unterneh- mensfiihrung, Stuttgart 1982.

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