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CPM (Critical Path Method)

CPM gehört zusammen mit PERT zu den wichtigsten und bekanntesten Verfahren der Netzplantechnik. Wesentliches Ziel der Methode ist die Bestimmung des kritischen Weges, d. h. der Mindestdauer eines Projekts, das als Prozeß in Form eines Vorgangspfeilnetzplans abzubilden ist. Der zu planende Prozeß wird in Teilprozesse (Vorgänge) aufgegliedert, die jeweils durch ein Anfangs und ein Endereignis (Knoten im Netzplan) zu charakterisieren sind. Dabei ist zu beachten, daß ein Vorgang (Pfeil im Netzplan) erst begonnen werden darf, wenn seine Vorgänger abgeschlossen sind. Um Zyklen zu vermeiden, müssen Vorgänge, die einander überlappen, geeignet in Teilvorgänge aufgelöst werden. Manchmal sind die zeitlichen Abhängigkeiten zwischen einzelnen Vorgängen nur dadurch korrekt abzubilden, daß man sog. Scheinvorgänge (von der Dauer Null) einführt. Die Dauer eines Vorgangs muß sich bei CPM, im Gegensatz zu PERT, durch eine einzelne Zeitangabe hinreichend ge nau bestimmen lassen (EinZeitVer fahren). Das Problem der Schätzunsi cherheit läßt sich bei CPM bewälti gen, indem man den Netzplan für op timistische und pessimistische Werte durchrechnet oder Zeitreserven in die Schätzung miteinbezieht. Da die Aussagefähigkeit des Netzplans aber weitgehend von der Genauigkeit der einzelnen Zeitangaben abhängt, emp fiehlt sich die Anwendung von CPM besonders dann, wenn man bereits über genügend Vorinformation ver fügt.

CPM ist die Abkürzung für

Critical Path Method = Methode des kritischen Pfades,

eine besondere Netzplantechnik zur Projektplanung und -kontrolle, die Vorgangspfeilnetzpläne verwendet.

Critical Path Method = Methode des kritischen Pfades. Verfahren der Netzwerktechnik zur Projektplanung und -kontrolle. CPM ist deterministisch in der Strukturanalyse und der Zeitanalyse des Projektes, d.h. für das Eintreffen eines Ereignisses sind sichere Aussagen zu treffen. Zur Berücksichtigung von Kostengesichtspunkten ist CPM in LESS abgewandelt worden. Vgl. auch PERT.

In der Wirtschaftssoziologie: Methode des kritischen Pfades CR, Abkürzung für conditioned response Reaktion, bedingte

Methode der Netzplantechnik, die durch ihren relativ einfachen Aufbau (Struktur und Vorgangsdauern deterministisch) und ihre Anschaulichkeit in der Praxis weite Verbrei­tung gefunden hat. CPM-Netzpläne sind vorgangsorientiert aufgebaut (Tätigkeitsgra­phen); die Vorgänge werden durch Pfeile symbolisiert, die Ereignisse durch Knoten dargestellt.

Abk. für  Critical Path Method (Methode des kritischen Weges); Verfahren der  Netzplantech­nik.



Abk Critical Path Method

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