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DBU-Faktor

Der DBU-Faktor bezeichnet das Verhältnis von Deckungsbeitrag und Umsatz (gleichbedeutend: relativer Deckungsbeitrag). Man drückt ihn entweder als Prozentsatz oder als Faktor aus.

Beispiel:
Ein DBU-Faktor von 0,40 besagt, daß der Deckungsbeitrag 40 % vom Umsatz ausmacht. Oder, bezogen auf eine Verkaufseinheit, daß 40%
des Preises als Deckungsbeitrag beim Verkäufer bleiben.

Hinweis:
Der DBU-Faktor wird unter anderem bei der Break-even-Analyse eingesetzt. Belaufen sich die Fixkosten auf 400 000 DM pro Monat, dann muß beim DBU-Faktor von 0,50 (= 50 %) mindestens ein Monatsumsatz von 800 000 DM erzielt werden, um Verluste zu vermeiden.

Eine Werbeetatsteigerung um 100 000 DM jährlich lohnt sich beim DBU-Faktor 0,33 (= 33 %) nur dann, wenn die Umsatzsteigerung mindestens 300 000 DM beträgt.

ist die Kurzbezeichnung für das Dekkungsbeitragsumsatzverhältnis. Er wird entweder als Prozentsatz ausgedrückt (Deckungsbeitrag in Prozent vom Erlös) oder als Faktor geschrieben, entweder z.B. 50 % vom Umsatz oder als Faktor in Höhe von 0,5. Die DBU-Faktoren sind zweckdienliche Rechengrößen z.B. bei der Ermittlung des Break-even-Punkts. Beim Betrag von z.B. 100 000, € fixe Kosten (nimmt man den durchschnittlichen DBU-Faktor von 0,5) müssen mindestens 200 000, € Umsatz erzielt werden, um den Break-even-Punkt zu erreichen. Auch kann z.B. ermittelt werden, um wieviel mindestens der Umsatz gesteigert werden muß, damit eine Erhöhung des Werbeetats nützlich ist. Bei einem DBU-Faktor des Produkts in Höhe von 0,3 und einer Erhöhung von 120 000, € Werbekosten muß der Umsatz sich mindestens um 400 000, € (120 000: 0,3) steigern. Wird diese Umsatzsteigerung nicht erwartet, so wird die Erhöhung des Werbeetats bei der gegebenen Marktsituation nutzlos sein. (Break-even-Diagramm)

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