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demokratischer Zentralismus

Organisationsprinzip des Marxismus-Leninismus. Es wurde von Wladimir L Lenin 1906 als Parteiprinzip eingeführt, nach 1917 auch auf Staat und Wirtschaft der UdSSR übertragen und galt nach 1945 in allen sozialistischen Ländern. Für den Aufbau der kommunistischen Parteien bedeutet es, dass •     alle Parteiorgane von unten nach oben zu wählen sind, •     diese zur regelmässigen Berichterstattung verpflichtet sind und •     alle Beschlüsse der Parteispitze für die untergeordneten Organe verbindlich sind, straffe Parteidisziplin herrscht und die Minderheit sich den Beschlüssen der Mehrheit zu beugen hat. Die hiermit verbundene hierarchische Organisation bestimmte in den sozialistischen Ländern auch den Staats- und Wirtschaftsapparat, der die Ziele der Parteiführung mittels der zentralen Leitung und Planung der Wirtschaftsprozesse durchsetzte und bei der Verwirklichung dieser Ziele durch die "operative Selbständigkeit" der örtlichen Staatsorgane und die "schöpferische Aktivität der Werktätigen" unterstützt werden sollte. Die Begründung dieses Prinzips als dialektische Einheit von Zentralismus und Demokratie (dialektischer Materialismus) ermöglichte Partei und Regierung eine den jeweiligen "objektiven und subjektiven Bedingungen" entsprechende Auslegung.                Literatur: Hamei, H., Das sowjetische Herrschaftsprinzip des demokratischen Zentralismus in der Wirtschaftsordnung Mitteldeutschlands, Berlin 1966.  

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