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Gleichgewichtspreis

Güterpreis, zu dem Angebots- und Nachfragemenge auf einem Markt übereinstimmen.

Der Preis, der sich ergibt oder ergäbe, wenn sich nach dem (freien) Spiel der Kräfte des Marktes der Umfang von Angebot und Nachfrage hinsichtlich dieses Preises im Gleichgewicht befindet bzw. befände.

ist jener Marktpreis, bei dem die Gütermenge, die die Anbieter bereit sind abzusetzen, mit der Menge übereinstimmt, die die Nachfrager bereit sind abzunehmen. Er stellt somit den Preis dar, bei dem die größtmögliche Gütermenge umgesetzt und der Markt geleert wird. Bei Preisen, die über/unter dem Gleichgewichtspreis liegen, fallen diese Mengen auseinander.

Preis, der auf einem Markt dafür sorgt, dass angebotene und nachgefragte Mengen gleich sind, d.h. der Markt wird geräumt. Es verbleibt weder ein Angebots- noch ein Nachfra- gemengenüberschuss. Bei vollständiger Konkurrenz auf einem Markt verhalten sich Anbieter und Nachfrager als Mengenanpasser. Der Gleichgewichtspreis wird daher durch die individuellen Handlungen der beiden Marktseiten zusammen bestimmt und ergibt sich graphisch im Schnittpunkt von Angebots- und Nachfragekurve. Bei diesem Preis werden die Kaufwünsche der Nachfrager, die diesen oder einen höheren Preis zu zahlen bereit sind, befriedigt. Ebenso gehen die Verkaufspläne der Anbieter in Erfüllung, die zu diesem oder einem niedrigeren Preis zum Verkauf bereit sind.

Stückpreis im   Marktgleichgewicht. Im Gleichgewichtspreis stimmen die Funktionswerte der   An­gebotsfunktion und   Nachfragefunktion überein.

Preistheorie

Marktpreis bei vollständiger Konkurrenz, der zur Übereinstimmung von Angebot und Nachfrage führt. Er ergibt sich aus dem Schnittpunkt der Angebots- und Nachfragekurve für ein bestimmtes Gut (Abb.).
Gleichgewichtspreis Beim Gleichgewichtspreis sind die Nachfrager bereit, gerade die Menge zu kaufen, welche die Anbieter zu verkaufen bereit sind. Daher hat kein Marktteilnehmer Anlass zur Änderung seiner Pläne. Im Gleichgewicht ist die umgesetzte Menge am größten. Im Fall eines anderen Preises ist die nachgefragte oder angebotene Menge kleiner als die zum Gleichgewichtspreis umgesetzte Menge (Gleichgewichtsmenge). Bei Realisierung des Gleichgewichtspreises wird der soziale Überschuss (Summe aus Konsumentenrente und Produzentenrente) maximiert.

In der Preistheorie ein Preis, bei dem auf einem vollkommenen Markt Angebot und Nachfrage sich genau aus­gleichen, also dieselbe Menge angeboten wie nachgefragt wird. Unter Bedingungen des voll­kommenen Markts stellt sich der Gleichgewichts­preis automatisch ein und kann von den Anbie­tern nicht beeinflußt werden. Den Anbietern bleibt allein die Möglichkeit einer Mengenstrate­gie, d.h. die Möglichkeit, sich mit ihren Absatz­mengen so an den vorgegebenen Preis anzupassen, dass sie ihr Gewinnmaximum, Ge­winnmaximierung, erreichen.




Gleichgewichtspreis


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