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Inferiore Güter

Inferiore Güter sind Güter, die bei steigendem Einkommen in geringerem Umfang nachgefragt werden, weil sie durch superiore Güter ersetzt werden. Beispiel: bei höherem Einkommen geringerer Verbrauch an billigen Nahrungsmitteln und höherer Verbrauch an teureren Nahrungsmitteln.

Inferiore Güter ist der in der Theorie der Nachfrage benutzte Begriff für Güter, die im Vergleich zu ande­ren, substitutiven Gütern als weniger begeh­renswert empfunden werden. Insoweit es das verfügbare Einkommen zuläßt, werden sie deshalb durch die höherwertigen Güter er­setzt. Ein typisches Beispiel ist die Nachfrage nach privaten Verkehrsmitteln (Fahrrad, Motorrad, Auto). Eine Analyse der Inferio­rität ist insb. dann angebracht, wenn - etwa rezessionsbedingt - mit drastischen Ein­kommensveränderungen bei den Abnehmern gerechnet werden muss.

Für inferiore Güter gilt der sog. Giffen-Effekt.

Die von den Konsumenten als geringerwertig angesehenen Güter, deren nach­gefragte Menge mit wachsendem Einkommen sinkt und durch die Nachfrage nach höherwer­tigen Gütern ersetzt wird. Die Inferiorität eines Gutes bedeutet nicht zwangsläufig eine objektiv geringerwertige Produktqualität, sondern ledig­lich eine auch einem gesellschaftlichen Wandel oder der Beeinflussung unterworfene Einschät­zung durch die Konsumenten.

Inferiore Güter werden bei steigendem Einkommen weniger nachgefragt und durch superiore Güter ersetzt z. B. Margarine durch Butter, Hering durch Lachs (inferior = unterlegen, superior = überlegen).

Siehe weiter Giffeneffekt, Giffen-Fall, Einkommenselastizität, Engelsches Gesetz.

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