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Verkehrsmittel

Verkehrsmittel sind die für den Verkehr erforderlichen Geräte und Einrichtungen. I In betriebswirtschaftlicher Sicht gehören dazu Fahrzeuge, Wege und Stationen, Umsteige und Aufenthalts bzw. Umschlags und Lagerungseinrichtungen, Ladungsträger(Ladeeinheit) und Fördergerätesowie die für Verkehrszwecke erforderlichen Informations und Steue-mngseinrichtungen. Für Verkehrsbetriebe und logistische Abteilungenanderer Betriebe sind Verkehrsmittel die wichtigsten Betriebsmittel, unabhängig davon, ob sie im Eigentum des Betriebesstehen, gemietet wurden, oder wie diemeisten Wege unentgeltlich genutzt werden können.

im weitesten Sinne das technische Gerät zur Beförderung von Personen, Tieren, Gütern und Nachrichten zu Lande, zu Wasser, in der Luft und im Weltraum. In der Regel sind Verkehrsmittel Transportgeräte wie Schiffe, Wagen, Flugzeuge. Die technische Abwicklung des Verkehrs setzt drei Elemente voraus: Verkehrsweg, Fahrzeug und Antriebskraft. Nach diesen Elementen und den benutzten Medien Land, Wasser und Luft werden die Verkehrsmittel unterteilt. Der Landverkehr untergliedert sich in zwangsgeführten (spurgebundenen) und zwangsfreien (spurfreien) Verkehr, wobei er sterem alle Schienenbahnen wie Eisenbahn, Strassenbahn, Stadtschnellbahnen und daneben Oberleitungsomnibusse zuzurechnen sind. Der zwangsfreie Landverkehr ist mit dem Strassenverkehr (ohne 0-Busse und Strassenbahnen) gleichzusetzen. Die zur weiteren Erschliessung der zweiten Verkehrsebene über den Strassen geplanten zwangsgeführten Kabinen-, Hänge- und Magnetschwebebahnen sind über das Versuchsstadium noch nicht hinausgelangt.   Entwicklung der Tonnenkilometer (BRD) Anteile der Verkehrsbereiche an der Verkehrsleistung in % - absolute Werte in Mrd. Tonnenkilometer 1960            1970           1980          1990 Mrd.                Mrd.                   Mrd.                   Mrd.    tkm                tkm                    tkm                     tkm Binnenländischer Verkehr inkl. Strassengütern                                       100,0 142,0 100,0 215,3 100,0 255,3 100,0 300,1 Eisenbahn                                                                   37,4 53,1 33,2 71,5 25,5 64,9 20,6 61,8 Binnenschiffahrt                              28,5    50,4      22,7   48,8       20,1     51,4       18,3    54,8 Strassengüterverkehr                                                32,0 45,5 36,2 78,0 48,8 124,4 56,7 169,8 Strassengüternahverkehr                 15,3    21,8      16,8   36,1       17,4     44,4       16,5    49,4 Strassengüterfernverkehr                                            16,7 23,7 19,4 41,9 31,4 80,0 40,2 120,4 Rohrfernleitungen                             2,1      3,8        7,9   16,9         5,6     14,3         4,4    13,3 Quelle: Bundesminister für Verkehr (Hrsg.), Verkehr in Zahlen 1991, Bonn 1991, und eigene Berechnungen.   Der Wasserverkehr teilt sich auf in den Verkehr auf Binnenwasserstrassen (Binnenschiffahrt auf Flüssen, Kanälen und Binnenseen) und die Seeschiffahrt, für die jeweils sehr unterschiedlich konstruierte Verkehrsmittel benötigt werden. Während i. d. R. Verkehrswege und Transportgerät technisch und organisatorisch getrennt sind, bilden bei den Rohrleitungstransporten Weg und Transportgerät eine Einheit. Bestand an Verkehrsmitteln in der Bundesrepublik Deutschland Quelle: Bundesminister für Verkehr (Hrsg.), Verkehr in Zahlen 1991, Bonn 1991 und eigene Berechnungen. Neben den für einen bestimmten Verkehrsweg konzipierten Fahrzeugen gibt es solche, die auf mehreren Verkehrswegen eingesetzt werden können (z. B. Fluss-Seeschiffe, Amphibienfahrzeuge), und Kombinationen, bei denen Fahrzeuge eines Verkehrsweges auf anderen Verkehrsmitteln transportiert werden. (kombinierter Verkehr), bzw. Transportgefässe, die auf verschiedenen Verkehrsmitteln verwendbar sind (z.B. Container). Nach Fahrzeugarten lassen sich universell verwendbare, also für den Transport verschiedener Transportobjekte geeignete, und Spezialverkehrsmittel, die z. B. nur die Beförderung flüssiger Güter oder nichtkörperlicher Nachrichten (Nachrichtenverkehr) zulassen, unterscheiden (Verkehrsqualität). Je nach Verwendungszweck sind innerhalb der einzelnen Verkehrsarten die verschiedensten technischen Ausprägungen der Verkehrsmittel möglich. Die bedeutendsten technischen Fortschritte wurden im Laufe der Zeit hinsichtlich der Antriebskraft erzielt. Die ursprünglich ausschliesslich genutzten Naturkräfte, wie menschliche und tierische Kräfte, Wind- und Wasserkraft, wurden seit der Erfindung der Dampfmaschine durch mechanische Antriebe ersetzt. Ihre Weiterentwicklung, die Erfindung neuer Antriebstechniken (Verbrennungsmotor) und neue, für den Einsatz nutzbar gemachte Energien (Elektrizität, Atomenergie) beschleunigten diesen Prozess. Heute unterscheidet man nach der Antriebskraft dampfgetriebene, öl- bzw. benzinbetriebene, mit Elektrizität und Atomkraft angetriebene Maschinen und Motoren. Daneben gibt es für die verschiedenen Verkehrsarten Verkehrsmittel ohne eigene Antriebskraft (Kfz-Anhänger, Schubleichter, Schleppkähne, Segelflugzeuge, Eisenbahnwaggons usw.). Bestand an Verkehrsmitteln in der DDR 1990 Kraftfahrzeuge (in 1000)                            6 903 Pkw und Kombi                                    4 817 Krafträder                                            1 311 Lkw                                                       264 Binnenschiffe Frachtschiffe                                        1 216 Schlepper                                                 10 Seeschiffe Handelsschiffe                                        139 Trockenfrachter                                       136 Tanker                                                       3 Der Bestand der in der Bundesrepublik Deutschland und der ehemaligen DDR registrierten Verkehrsmittel (vgl. Tab.) wird statistisch eingeteilt nach Verkehrsarten und dort weiter untergliedert nach Antriebsart, Verwendungszweck, Tragfähigkeit (Nutzlast, Ladekapazität), Alter und Antriebsleistung.                  Literatur: Hamm, W., Verkehr II—IV, in: HdWW, Bd. 8, Stuttgart u.a. 1980, S. 238 ff. Linden, W (Hrsg.), Verkehrs-Lexikon, Wiesbaden 1966.  

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