Empfehlungen
A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   X   Y   Z  
  Home Top 10 Fachbereiche News Hilfe & FAQ
 

Intensitätssplitting

Form der intensitätsmässigen Anpassung, bei der innerhalb eines Einsatzzeitraumes nacheinander verschiedene Intensitätsgrade realisiert werden. Wenn bei der Wahl der Anpassungsform eine zeitliche Anpassung (z.B. aus technologischen Gründen) nicht möglich ist und keine quantitative Anpassung vorgenommen werden soll, können Beschäftigungsänderungen allein durch Variation der Intensität erreicht werden. Kostengünstiger als die Wahl einer nicht optimalen Intensität zur Herstellung einer bestimmten Ausbringungsmenge kann es dann sein, zwischen zwei Produktionsgeschwindigkeiten zu wechseln. In diesem Fall wird während eines Teils der Einsatzzeit mit der einen, im restlichen Teil mit der anderen Intensität gearbeitet. Es lässt sich nachweisen, dass maximal intensitätssplitting   zwei Intensitätsgrade zu wählen sind. Die Abbildung verdeutlicht diesen Tatbestand. Erscheint eine zeitliche Anpassung ausgeschlossen, so ist es im konkaven Bereich (von A bis P) der Kostenkurve günstiger, eine Linearkombination aus zwei Intensitäten (z.B. A und P) als eine einzige Intensität der darüber liegenden Kostenkurve zu wählen, die zu derselben Ausbringungsmenge führt. Im konvexen Teil der Kostenkurve (jenseits von P) ist dagegen ein Intensitätssplitting nicht kostengünstiger.

(in der   Produktions- und Kostentheorie). Wenn im Rahmen der   Anpassungsformen an Beschäfti­gungsschwankungen innerhalb der   Produktionsfunktion vom Typ B eine   zeitliche Anpassung (technisch oder rechtlich) ausgeschlossen ist, wenn also der Betrieb einer Anlage nicht kurzzeitig un­terbrochen werden kann, sondern mindestens mit einem minimalen Leistungsgrad gefahren werden muss — man denke z.B. an einen Hochofen, der wegen der immensen Inbetriebnahme-(Aufheiz-)Kosten nicht kurzzeitig abgeschaltet, sondern im Bedarfsfall auf schwachem Niveau durchgefahren wird —, dann bietet sich das Intensitätssplitting als Alternativoption zur   intensitätsmässigen Anpassung an. Dabei handelt es sich um die zeitlich anteilig kombinierte Fahrweise mit zwei Leistungsgraden, deren Kosten unterhalb der Kosten der  intensitätsmässigen Anpassung liegen.

Vorhergehender Fachbegriff: Intensitätsschwankung | Nächster Fachbegriff: Intensitätsvariation



  Diesen Artikel der Redaktion als fehlerhaft melden & zur Bearbeitung vormerken

   
 
 

   Weitere Begriffe : Portfoliokonzept | Cobden-Vertrag | Altersversorgung, betriebliche

   Praxisnahe Definitionen

Nutzen Sie die jeweilige Begriffserklärung bei Ihrer täglichen Arbeit. Jede Definition ist wesentlich umfangreicher angelegt als in einem gewöhnlichen Glossar.

  Marketing

  Definition

  Konditionenpolitik

   Fachbegriffe der Volkswirtschaft

Die Volkswirtschaftslehre stellt einen Grossteil der Fachtermini vor, die Sie in diesem Lexikon finden werden. Viele Begriffe aus der Finanzwelt stehen im Schnittbereich von Betriebswirtschafts- und Volkswirtschaftslehre.

  Investitionsrechnungen

  Marktversagen

  Umsatzsteuer

   Beliebte Artikel

Bestimmte Erklärungen und Begriffsdefinitionen erfreuen sich bei unseren Lesern ganz besonderer Beliebtheit. Diese werden mehrmals pro Jahr aktualisiert.

  Cash Flow

  Bausparen

  Fremdwährungskonto


     © 2017 Wirtschaftslexikon24.com       All rights reserved.      Home  |  Datenschutzbestimmungen  |  Impressum  |  Rechtliche Hinweise
Aktuelles Wirtschaftslexikon