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Kritisches Standardisierungs- und Typisierungsmaß

Bezeichnung für das Maß an Standardisierung und Typisierung des Fertigungsprogramms, das in bezug auf das Zielsystem der Unternehmung als das günstigste angesehen wird; es bezeichnet diejenigen Leistungsarten, die den langfristigen Gewinnzielen des Betriebes am besten entsprechen. Auf der Produktionsseite zeigt es eine Tendenz zur Einschränkung des Produktionsprogramms, auf der Absatzseite beschränkt es die Tendenz zur Ausweitung und Ausschöpfung des Marktes. Hierbei werden die einzelnen Leistungsarten so lange variiert, bis die Differenz zwischen Erlös und Kosten pro Leistungsart jeweils ein Optimum erreicht hat. Der optimale Punkt läßt sich in der Praxis nur näherungsweise bestimmen.

Das kritische Standardisierungsmaß besagt, daß die Einführung einer Fließfertigung anstatt einer Gruppenfertigung oder einer Werkstattfertigung wiederkehrende, gleichartige Arbeitsoperationen verlangt. Diese Arbeitsoperationen sind erst dann gegeben, wenn die Produkte entsprechend standardisiert sind und in entsprechender Menge produziert werden.




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