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Landwirtschaft

Landwirtschaft Mit diesem Stichwort verbindet jedermann die Vorstellung von einer krisengeschüttelten Branche. Die deutsche Landwirtschaft hat schon seit Jahren hauptsächlich bedingt durch Überschussproduktion z. B. bei Butten Milch und Fleisch - mit großen Problemen zu kämpfen. Die Entwicklung der deutschen Landwirtschaft wird sehr stark durch ihre Einbindung in den gemeinsamen Agrarmarkt der EU beeinflusst. Die Landwirtschaft, die zusammen mit der Fischerei, der Forstwirtschaft und der gewerblichen Tierhaltung den primären Sektor der Volkswirtschaft bildet. hat im Vergleich zu anderen Bereichen der Gesamtwirtschaft an Bedeutung verloren. So trägt die Landwirtschaft nur weniger als 1% zur gesamtwirtschaftlichen Produktion (Sozialprodukt) bei. Die Zahl der hier Erwerbstätigen hat absolut und auch gemessen zur Gesamtzahl der Erwerbstätigen in Deutschland kontinuierlich abgenommen. Der Anteil beträgt derzeit weniger als 3% (zum Vergleich 1950: rund 25%).

ist ein Teil der Volkswirtschaft. Sie gehört zur Urproduktion. Sie betreibt den Anbau von Nahrungs- und Futtermitteln und deren weitere Verarbeitung, Tierzucht sowie Nebenbetriebe (z.B. Brauerei, Brennerei, Molkerei). Die Landwirtschaft ist zu unterscheiden von der Forstwirtschaft, die sich mit der Holzgewinnung beschäftigt. Zur Lage der Landwirtschaft erstellt die Bundesregierung regelmäßig den Agrarbericht. Der Inhaber eines landwirtschaftlichen Unternehmens ist Kannkaufmann. Siehe auch Agrarpolitik.

wirtschaftliche Nutzung der Bodenfruchtbarkeit zur Erzeugung von pflanzlichen Nahrungsmitteln, Futtermitteln und technischen Rohstoffen (Bodennutzung, Primärproduktion) sowie deren Umwandlung in höherwertige Nahrungsmittel (tierische Produktion) durch Tierhaltung (Veredlungsproduktiöri* Sekundärproduktion). Kennzeichnend sind der Ackerbau (jährlich wiederkehrende Bearbeitung des Bodens), die Grünlandwirtschaft, die bodenabhängige Viehwirtschaft (Rinder, Schafe, Pferde usw.) und die bodenunabhängige Viehwirtschaft (Schweine, Geflügel); darüber hinaus zählen auch Sonderkulturen (Obst, Wein, Gemüse, Hopfen usw.) zur Landwirtschaft. Die Abgrenzung zu Gartenbau, Forstwirtschaft und anderen Zweigen der Tierhaltung (Reit- und Rennpferde, Hunde, Pelztiere usw.) ist fliessend. Neben Bergbau, Fischerei und Forstwirtschaft ist die Landwirtschaft ein Zweig der Urproduktion. In den Gesetzen des Bundes und der Länder finden sich rund 40 teils kongruente, teils unterschiedliche Definitionen des Begriffs "Landwirtschaft"; sie werden massgeblich von dem Zweck des jeweiligen Gesetzes bestimmt. Von der Gesamtfläche der alten Bundesrepublik Deutschland (knapp 25 Mio. ha) wurden bei leicht sinkender Tendenz 1990 rund 11,         77 Mio. ha (47%) landwirtschaftlich genutzt. Von der Gesamtzahl der Erwerbspersonen waren noch 3,0% in der Landwirtschaft tätig. Die Nettowertschöpfung der Landwirtschaft lag 1989/90 bei 23,6 Mrd. DM; der Anteil der Landwirtschaft an der gesamten Nettowertschöpfung zu Faktorkosten erreichte 1,3%. landwirtschaftliche Nutzfläche 6,2 Mio. ha = 57% der Gesamtfläche. Der Anteil der in der Landwirtschaft Beschäftigten lag bei 10,8% und der Anteil der Landwirtschaft am Nettoprodukt zu damaligen Preisen erreichte 10,0%. Auf der Basis unserer Preise war der Nettoproduktionswert jedoch negativ.  

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