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Materialtreue

ein traditionell die Programmpolitik bestimmendes (strategisches) Leitbild, nach dem das Leistungsprogramm eines Unternehmens ausschliesslich aus Produkten eines bestimmten Grundmaterials (z.B. Textilien, Kunststoff, Metall, Holz oder Keramik) besteht. Sie verschafft Spezialisierungsvorteile in der Beschaffung und Fertigung, enthält jedoch das Risiko der materialtechnischen Veralterung bestimmter Problemlösungen (Problemtreue) und des darauf folgenden Verlustes von Stammkunden (Kundentreue).

siehe   Diversifikation, horizontale.

strategisches Leitbild für die Programm­politik, nach dem das Leistungsprogramm eines Unternehmens ausschließlich aus Pro­dukten eines bestimmten Grundmaterials (z.B. Textilien, Kunststoff, Metall, Holz oder Keramik) besteht. Es verschafft Spezia­lisierungsvorteile in der Beschaffung und Fertigung, enthält jedoch das Risiko der ma­terialtechnischen Veralterung bestimmter Problemlösungen (Problemtreue) und des darauf folgenden Verlustes von Stammkun­den Kundentreue).

(Produkttreue): Nach Herbert Gross orientieren sich die Wirtschaftsunterneh­men bei der Gestaltung ihrer - Produktionspro­gramme an den drei Prinzipien der Problem­treue, der Wissenstreue und der Materialtreue (oder Produkttreue). Materialtreue als absatzpoli­tisches Verhalten bietet sich in Fällen an, in de­nen die objektiven Verhältnisse (Rohstoffvorkom­men, Ausschöpfung von Marktchancen, durch die der Wechsel des Produktionsprogramms in-opportun erscheint (die vorhandenen Anlagen lassen keine andere als die herkömmliche Ferti­gungsweise zu usw.) die Beibehaltung des be­stehenden Produktionsprogramms geraten er­scheinen zu lassen, so dass für dasselbe Produkt neue Verwendungszwecke und Märkte gefunden werden müssen. “Bei dieser Verhaltensweise stellt das Produkt gewissermaßen das konstante Element dar, während der Abnehmerkreis je nach den Verwendungsmöglichkeiten, die für das Produkt erschlossen werden können, wechselt.” (R. Nieschlag/E. Dichtl/H. Hörschgen)

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