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Modus

Modus, häufigster oder dichtesterWert wird jener Wert genannt, der ineiner Häufigkeitsverteilung am häufigsten vorkommt. Bei Klassenbildung ist die Klasse mit der größtenHäufigkeit die modale Klasse. Beispiele: Häufigkeitsverteilung derLänge von 100 Werkstücken und Häufigkeitsverteilung der Werte von115 Verbindlichkeiten.

In der Wirtschaftssoziologie: modaler Wert, mode, Bezeichnung für den am häufigsten in einer Stichprobe vorkommenden Wert einer .Variablen. Der Modus ist der Wert, der dem Gipfel einer Verteilung zugeordnet ist. Verteilungen mit einem, zwei oder mehreren Gipfeln werden unimodal, bimodal bzw. multimodal genannt.

häufigste Merkmalsausprägung einer statistischen Gesamtheit. Er ist als Mittelwert (Lageparameter) bei sämtlichen Skalen anwendbar. Bei klassifizierten Daten verwendet man - gleiche Klassenbreiten vorausgesetzt - als Modus die Klassenmitte der Klasse mit der grössten Häufigkeit.  

(Modalwert)
(1) von Daten ist ein am häufigsten vorkommender Merkmalswert (siehe auch   Grundgesamtheit);
(2) einer stetigen  Zufallsvariablen ist die Stelle des steilsten Anstiegs der Verteilungsfunktion. Siehe auch   Statistik (mit Literaturangaben).

Mittelwerte

(häufigster Wert): Derjenige Wert einer statistischen - Häufigkeitsverteilung, der in ihr am häufigsten vorkommt: In der graphischen Darstellung handelt es sich also um den Gip­fel der Verteilung. Er läßt sich für den Fall einer gruppierten Häufigkeitsverteilung nach der fol­genden Formel berechnen


Modus




Dabei bedeuten im einzelnen:
G = unterer Grenzpunkt des Intervalls mit der höchsten Häufigkeit (der Einfallsklasse), c = das Klassenintervall,
D1 = die Differenz zwischen der höchsten Häufig­keit (also der Einfallsklasse) und der Häufigkeit der vorhergehenden Klasse,
D2 = die Differenz zwischen der höchsten Häufig­keit und der Häufigkeit der nachfolgenden Klas­se.
Über die Lage des Modus in bezug auf andere Lageparameter gelten folgende Regeln: In ei­ner eingipfligen symmetrischen Verteilung fallen Mittelwert, Median und Modus zusammen. In einer linksschiefen Verteilung ist das Mittel links, dann kommt der Median und zuletzt der Modus. In einer rechtsschiefen Verteilung kommt erst der Modus, dann der Median, dann das Mit­tel.



Modus


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