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Produktionsprogrammoptimierung

Festlegung der Produktionsfaktoreinsatzmengen (Produktionsfaktoren, Input) und der Produktmengen (Produktionsergebnis, Output), so dass eine Zielgrösse (z.B. Gewinn, Deckungsbeitragssumme) maximiert bzw. (z. B. Kosten) minimiert wird. Zur Berechnung dienen bestimmte Produktionsplanungsmodelle des Opereions Research unter Einsatz von Verfahren der linearen Optimierung. Die Modelle sind weitgehend aus - Input-Output-Funktionen            (Produktions-funktionen) aufgebaut (Kuppelproduktionsoptimierung, Mischungsoptimierung, - Verschnittoptimierung). Häufig werden in diese Modelle auch die Absatzbedingungen eingebaut, so dass von Modellen der Absatz- und Produktionsprogrammoptimierung zu sprechen ist (Absatzplanungsmodelle). Vielfach umfassen diese Modelle ferner den Beschaffungsbereich (Beschaffungsplanungsmodelle) und bei gleichzeitiger Betrachtung mehrerer Planungsperioden auch den Lagerbereich (Lagerplanungsmodelle). Sie überdecken damit den gesamten Realgütersektor der Unternehmung. Führend in der professionellen Berechnung optimaler Produktionsprogramme ist die "Prozessindustrie", darunter insb. die Mineralölindustrie, Stahlindustrie, Chemie und Nahrungsmittelindustrie. Hier werden regelmässig Optimierungsmodelle mit bis zu mehreren tausend Variablen und bis über tausend Restriktionen auf EDV-Anlagen bearbeitet.             Literatur: Müller-Merbach, H., Operations Research, 3. Aufl., München 1973. Williams, H. P., Model Building in Mathematical Programming, 2. Aufl., Chichester, New York 1985.

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