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Produktionsplanungsmodelle

 Planungsmodelle des Operations Research für den Funktionsbereich Produktioni (Funktionsbereichsmodelle). Es geht hierbei im wesentlichen um die Mengenplanung und Mengenoptimierung sowie — nachgelagert — um die Terminplanung der Produktion. Die Modelle der Mengenplanung sind häufig mit anderen Funktionsbereichen des Realgütersektors verbunden und bilden oft eine Einheit mit  Absatzplanungsmodellen, Beschaffungsplanungsmodellen, Lager-planungsmodellen etc. Ferner treten im Produktionsbereich zahlreiche Spezialprobleme auf, für die spezifische Modelle eingesetzt werden, z. B. in der Standortplanung für Maschinen- und Betriebsteile (Raumzuordnungsmodell), in der vorbeugenden Instandhaltung, in der Organisation der Mehrmaschinenbedienung, im innerbetrieblichen Transport, in der personellen Ausstattung von Hilfsfunktionen (z. B. der Werkzeugausgabe, -Warteschlangentheorie). Von hervorragender Bedeutung im Produktionsbereich ist die Planung der Produkt- und Werkstoffmengen. Teilweise geht es hier um Rechnungen wie die Stücklistenauflösung (Gozinto-Graph), also um eine programmorientierte Bedarfsrechnung (Beschaffungsplanungsmodelle). Darüber hinaus sind Optimierungsrechnungen möglich (Produktionsprogrammoptimierung). Solche Rechnungen sind erstens dann sinnvoll, wenn die Produktionskapazitäten so begrenzt sind, dass sich die potentielle Nachfrage nicht befriedigen lässt (Absatzplanungsmodelle). Zweitens sind sie von Nutzen, wenn zwischen verschiedenen Fertigungsprozessen gewählt werden kann (Kuppelproduktionsoptimierung, —Mischungsoptimierung, - Verschnittoptimierung). Die Modelle der Produktionsprogrammoptimierung bestehen zumeist aus einer linearen Zielfunktion und linearen )Restriktionen und lassen sich mit den Verfahren der —linearen Optimierung mathematisch bearbeiten. Sowohl die meisten Restriktionen als auch die Zielfunktionen bauen im wesentlichen auf Produktionsfunktionen auf (Input-Output-Funktionen). Neben den Modellen der Mengenbestimmung treten Probleme der zeitlichen Strukturierung der Produktionsprozesse auf, für die ebenfalls Modelle und Verfahren des Operations Research zum Einsatz kommen (Maschinenbelegungsplanung, Fliessbanda b- gleich). Es handelt sich dabei zumeist um Modelle der  kombinatorischen Optimierung, zu deren Lösung vor allem —heuristische Verfahren eingesetzt werden (Prioritätsregeln). Literatur: Kilger, M., Optimale Produktions- und Absatzplanung, Opladen 1973. Seelbach, H., Ablaufplanung, Würzburg, Wien 1975.

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